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Wirkung auf den Magnet.
nen Unterschied wahrnehmen, wenn die Kreise weiter waren,folglich die Axe der Nadel sich in einem gröfseren Abstandevon der Axe des galvanischen Leiters befand. Statt des ge-brauchten Messingdrahtes schob ich darauf einen flachen Zink-streifen, 0,8 Z. breit und 0,3 Lin. dick zwischen die Trägerschei-ben 11', allein die Bewegungen der Nadel waren denen durchausgleich, welehe der runde Draht erzeugt hatte, der Streifenmochte mit seiner breiteren Fläche horizontal oder vertical liegen.
Den hier erörterten Erscheinungen analog sind diejenige^,welche ich rücksichtlich des Verhaltens einer kleinen Magnet-nadel (ich bediente mich einer stark magnetisirten englischenNähnadel) beobachtet habe, als ich diese mit ihrer Nordspitzelothrecht über den Leitungsdraht oder zu beiden Seiten dessel-ben höher und niedriger herabsenkte 1 . Die erhaltenen Resul-tate zeigen im Allgemeinen das Bestreben der magnetischen l’ole,sich im Kreise um den Leitungsdraht zu bewegen, sie deutendarauf hin, dafs die um den elektrischen Leitungsdraht anzu-nehmenden Bogen, in welchen der Pol zur östlichen oder west-lichen Abweichung sollicitirt wird, um 90° von demjenigenabstehen, worin sie das Bestreben nach einer aufwärts und nie-derwärts gerichteten Bewegung äufsert; jedoch läfst sich aufdiese Versuche nicht mit Sicherheit ein Sclilufs gründen, weilder eigentliche Sitz der gröfsten magnetischen Intensität in einersolchen Nadel nicht sicher bestimmbar ist. Uebrigens fallendiese Erscheinungen mit denjenigen zusammen, welche von ver-schiedenen Physikern am lothrechten Leitungsdrahte der galva-nischen Elektricität gleich anfangs beobachtet wurden, und so-gleich näher angegeben werden sollen.
4. Die bisher erzählten Erscheinungen erfolgen auf gleicheWeise, man mag einen dickeren oder dünneren Draht anwen-den , der Leiter mag rund, von quadratischem Durchschnitte,bedeutend breiter als dick, massiv oder hohl seyn. Eine rundeund eine vierkantige massive Stange zeigten mir mit gleichge-stalteten hohlen gleiche Wirkungen bei der Anwendung desmehr erwähnten kleinen Elektromotors. Bedient man sich sehrmächtiger Apparate, so mufs nothwendig eine durch das elek-trische Leitungsvermögen des gebrauchten Leiters bedingte Ver-schiedenheit sichtbar werden, und eben so ist nicht zu erwar-
1 O. LXX. 15G.
III. I!d.
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