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Dritter Band. E.
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E1 e k t r o in a g n e t i a m u s,

ten, daN ühermafsig weite hohle Röhren hei kleinen Elektro-motoren nicht endlich einen Unterschied der Wirkung zeigensollten. Wird ferner statt eines Drahtes ein breites Blech ge-wählt , so erleiden die angegebenen Erscheinungen einige Mo-dification. Bei der Anwendung ungleich breiter Bleche vonZink nämlich, 6,5 Z.; 3,25 Z.; 1,62 Z.; 0,81 Z.; 0,4 Z. und0,2 Z., sämmtlich 0,4 Lin. dick, zeigte die Nadel bei den brei-testen Stücken, in der horizontalen Lage derselben, eine merk-lich schwächere Einwirkung auf die Magnetnadel, und aufser-dem war zwar die Bewegung der letzteren dann genau horizon-tal , wenn sie über der Mitte der Bleche schwebte; wurde sieaber mehr an die eine oder dio andere Seite gerückt, so gingdie Bewegung bei allen Blechen, welche über einen Zoll breitwaren, auch dann schon in eine verticale über, wenn die Na-del noch über der fläche der Leiter schwebte, und bei dem6,5 Z. breiten Bleche schlug die vertical herabgezogene Spitzeder Magnetnadel hörbar auf das Metall auf. Noch auffallenderzeigt sich dieses, wenn man die erwähnten Bleche mit ihrerEbene vertical stellt, in welchem Falle namentlich bei dem3,25 Z. breiten die an der Seite derselben schwebende Nadelin der Mitte zwar eine genau verticale Bewegung erhielt, bisauf 0,25 Z. aber von der oberen oder unteren Kante abstehendsich völlig horizontal bewegte 1 . Mit grölseren Elektromoto-ren habe ich diese Versuche nicht wiederholt, glaube aber nicht,dafs diese einen Unterschied in der Wirkung erzeugen würden.

5- Führt man den elektrischen Leitungsdraht lothrecht vorder Spitze der Declinationsnadel herab, oder bequemer, wennp. man einen 0,75 Lin. dicken Draht in dem (oben No. 2) beschrie-§ 3 . benen Apparate in das Quecksilber bei e herabsenkt, bei f miteinem Faden festbindet, in lothrechter Richtung zwischen denbedeckenden Glasplatten durchführt, oben aber mit einem fei-neren , zum Kupfer des Elektromotors herabgehenden Drahteverbindet, also auf diese Weise die ununterbrochene Fortlei-tung des elektrischen Stromes durch den lothrechten Draht er-hält, die Spitze der horizontal hängenden Nadel demselben nä-hert, diese anfängliche Entfernung der Spitze stets beibehält,

1 G. LXX1. 29. Achnliche noch ausgedehntere Versuche mit nabeübereinstimmenden Resultaten von Seebeck findet man in den Abhand-lungen der Berliner Societät der Wisseinchaften. Jahr 1820 — 21. S.S30.