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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

cität war so stark, dafs ich den Draht anfangs wegen zu grofserHitze nicht mit blofsen Findern berühren konnte. Die Län<m

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des vom Zink ausgehenden Endes betrug 4,5 Z., des an das Ku-pfer gelötheten 1,5 Z., und in der Biegung war die Hitze amstärksten. Wurde die an dem Seidenfaden aufcehancene Na-del auf die Zinkplatte herabgelassen, so zeigte sich an der Nord-seite derselben allerdings eine starke Abweichung, allein mankonnte bald wahrnehmen, dafs diese Wirkung durch den Ein-fluls des Verbindungsdrahtes erzeugt wurde, denn sie ändertesich nach der Richtung, in welche dieser gebogen wurde, undverschwand schon, wenn die Nadel über der Mitte der Scheibeschwebte, und der Draht in der Richtung von Osten nach We-sten horizontal gebogen, und rückwärts laufend in das Queck-silber gesenkt wurde. Um eine noch feinere Messung zu er-halten , nahm ich eine höchst empfindliche, aus einer Uhrfedermöglichst dünn geschliffene, 2,25 Z. lange und. in der Mitte1 Lin. breite, an einemSpinnfaden aufgehangene Nadel von derArt, wie v. Yelin sie bei seinen thermo - elektrischen Versu-chen gebraucht. Diese zeigte denn allerdings über der ganzenOberfläche der Zinkscheibe, auch an der südlichen, vom Ver-bindungsdrahte am weitesten entfernten Seite unverkennbareAbweichungen, welche aber nicht mehr als etwa 5 Grade be-trugen , und so dafs wegen der beim Schliefsen der Kette un-vermeidlichen Erschütterung kaum genau unterschieden werdenkonnte, ob die Abweichung östlich oder westlich war, auchläfst sich hiernach nicht bestimmen, ob sie durch die Platte oderdurch den Scliliefsungsdraht erzeugt wurde. Inzwischen bin ichmeinerseits durchaus nicht zweifelhaft, dafs Letzteres der Fall war.

13* Der Leiter der Elektricität bei einer gewöhnlichenElektrisirmaschine, welcher das elektrische Fluidum in einembleibenden Strome entweder vom ersten oder vom zweiten Con-ductor zur Erde überführt, oder auch das Gleichgewicht zwi-schen beiden wieder herstellt, auch wenn derselbe durch einenMultiplicator verlängert und wirksamer gemacht wird, bringtauf die Magnetnadel keine der bisher beschriebenen Wirkungenhervor. Viele Physiker haben Versuche hierüber gemacht, amumfassendsten sind diejenigen, welche C. H. Pfaff 1 mit einer

1 Der Elektromagnetismus. S. 184. Aehuliche von Seebeck. S.Berlin. Denksch. n. a. 0. S. 333.