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Wirkung auf Stahl.
sehr kräftigen Maschine und unter verschiedentlich abgeänder-ten Bedingungen anstellte, ohne das geringste Resultat zu er-halten. Indem nun die Gleichheit des Wesens beider Elektri-citaten anderweitig genügend nachgewiesen ist, und auch son-stige elektromagnetische Wirkungen durch die Reibungselek-tricität hervorgebracht werden, so hat man sich viel bemühet,die Ursache aufzufinden, warum sie in dieser Form ganz aus-bleiben. Man könnte annehmen, der elektrische Strom durch-laufe den Leitungsdraht zu schnell, um der Nadel die erforder-liche Zeit zur Bewegung zu gestatten, allein hierin kann derGrand nicht liegen, indem Pfaff in dem von ihm gebrauchtenDrahte allezeit noch einige Spannung der Elektricität antraf, diesich dem sehr genäherten Finger in kleinen Funken mittheilte,ohnceachtet der statt findenden vollkommenen Ableitung. Pfaffist vielmehr geneigt zu glauben, dafs eben die stärkere Span-nung der Elektricität die Wirkung hindert. Zur weiteren Er-läuterung dieser Frage diene vorläufig Folgendes 1 : Die Rei-bungselektricität scheint mir dann der galvanischen am nächstenzu kommen, wenn sie in einer Flasche aufgehäuft einseitig ab-geleitet wird. Deswegen lud ich eine Flasche von 3,5 Quadrat-fufs Belegung, stellte eine an einem Spinnefaden aufgehangenefeine Nadel auf einen Multiplicator von 120 Windungen, setztedas eine Ende seines Drahtes mit der äufseren Mauer des Hau-ses in leitende Verbindung, näherte die Spitze des andern ver-mittelst einer isolirenden Glasstange dem Knopfe der Flasche,und erhielt kaum wahrnehmbare , auf allen Fall 5° nicht über-steigende Abweichungen der Nadel, jedoch nur unter den gün-stigsten Umständen und nicht allezeit sicher 2 .
ß. Wirkung des elektrischen Leiters auf
unmagnetisehen Stahl und auf Eisen.
Aus den im vorhergehenden Abschnitte mitgetheilten Er-scheinungen geht sehr einleuchtend hervor, dafs dem verbin-denden Metalle zweier Elektromotoren in Foljre der durchströ-inenden Elektricität zwar ein Magnetismus eigenthümlicher Art,jedoch ein ganz eigentlicher und unverkennbarer mitgetheiltwerde. Ist dieses wirklich der Fall, so mufs der Verbindungs-
1 Vergl. unten IIF. B. 18.
2 Die weitere Erklärung S. unter Theorie.
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