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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

defs wahrscheinlich der angegebenen Bewegung ihren Ursprungverdankten. Dünne Drähte wurden sogleich völlig davon um-geben, trugen aber im Ganzen eine weit geringere Menge.

2. Das Anziehen des Eisenfeilicht durch den galvanischenVerbindungsdraht läfst sich noch leichter sichtbar machen, wennman die (111. A. No. 11) beschriebene Spiralscheibe anwendet,indem dieselbe auch bei kleineren Elektromotoren das Phäno-men zeigt, z. B. bei der Anwendung von zwei Scheiben nurin der Gröfse eines Quadratfufses und der angegebenen Mischungvon verdünnter Schwefelsäure mit Salpetersäure. Fahadat 1.fand beim Gebrauche eines Hare’schen Calorimotors, dafs einasolche Spiralscheibe, insbesondere in ihrem Mittelpuncte, eineaufserordentliche Menge Eisenfeilicht festhielt. Bei einem ausmit Seide übersponnenem Drahte gebildeten massiven Cylindersoll nach ihm Eisenfeilicht, welches man auf Papier unter die-sen hält, sich in krummen Linien anreihen, die von dem einenEnde desselben nach dem andern gehen , und den Weg anzei-gen, den ein Magnetpol nehmen würde, indem die Enden einessolchen Cylinders sich wie die eines Magnetes verhalten, näm-lich anziehen und abstofsen. Etwas undeutlich ist die Beschrei-bung des Verhaltens einer nicht ganz bis zum Mittelpuncte fort-gewundenen Spirale. Legt man sie mit ihrer ebenen Seite aufeinen Haufen Eisenfeilicht, so reihet dieses sich in Linien,welche mit der Axe der Scheibe parallel laufen, biegen sichdann von beiden Seiten jedes Drahtes sich begegnend wie Ra-dien gegen einander, so dafs sie genau die Linien darstellen,welche ein Magnetpol um die Seiten der Ringe beschrieben ha-ben würde. Das Eisenfeilicht in der Axe der Ringe stand auf-recht in lothrechten 0,5 Z. langen Fasern, eine wahre Axe desRinges darstellend, indefs das Zwischenliegende ebenfalls langeFasern bildete, die sich vom Centrum ahwärts bogen, und zwardesto stärker, je weiter es sich von demselben entfernte. Esscheint mir indefs, als hätten manche Beobachter, hauptsächlichin den ersten Zeiten, in den Formen des angezogenen Eisen-feilicht mehr gesucht und somit auch gefunden, als wirklichdarin liegt.

Sehr genau beschrieben sind diese Erscheinungen durch

1 G. LXXI. 156, 158.