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Wirkung auf Stahl.
G. G. Schmidt 1 . Die von ihm gebrauchte Spirale bestand^aus Silberdraht, welcher in Abständen von 0,5 Z. gewunden 69.war, und vermittelst übergebundener Glasstäbchen in einer ge-raden Fläche erhalten wurde. Unter diese hielt er in einer Ent-fernung von 0,5 bis 1 L. gleichförmig auf eine Glastafel gestreu-tes Kisenfeilicht in einer mit der Spirale parallelen horizontalenEbene, und schlofs die galvanische Kette in kurzen Zwischen-räumen. Bei jeder neuen Schliefsung fuhren die Eisentheil-chen nach der Spirale, vorzüglich nach ihrer inneren Windungin die Flühe, hingen sich an diese und an einander, und bilde-ten einen hohlen, abgestumpften, kegelförmigen Ring, dessenuntere Basis die Glastafel, die obere der Ring der Spirale war.
Als er darauf Eisenfeilicht auf eine Glastafel gleichmäfsig streuete
und über die Spirale brachte, so ordnete sich dasselbe durch
Fig-
sanftes Klopfen zu einem schönen Sterne, dessen Mittelpunct 70,mit dem Centrum der Spirale zusammenfiel, und dessen Strah-len senkrecht auf den Windungen derselben standen. JedesEisentheilchen wird hierhei nach Schmidt’» Ansicht zwischenden Drähten der Windungeu zum wirklichen Magnete mit ent-gegengesetzten Polen .
Kur mit wenigen Worten darf der Vollständigkeit wegenhier bemerkt werden, dal's es bisher noch nicht gelungen ist,durch Reibungselektricität irgend eine Wirkung auf Eisenfeilicht
hervorzubringen.
Gleich wichtig sind wohl unstreitig die Wirkungen, wo-durch der elektrische Leitungsdraht in Stahlnadeln bleibendenMagnetismus erzeugt. Auch diese Pirscheinungen zerfallen wie-der in zwei Arten, nämlich diejenigen, welche der gerade1 )raht darbietet, und solche, die vermittelst eines schrauben-förmig gewundenen hervorgebracht werden.
3. Betrachten wir zuvörderst die ersteren, so war Arago 2derjenige, welchem es am frühesten gelang, Stahlnadeln durchden quer über ihre Enden hingeführten Verbindungsdraht wirk-samer Elektromotoren bleibend magnetisch zu machen. Un-gleich umfassender aber waren Seebeck’s Versuche 3 . Dieser
O
entdeckte, dafs Stahlnadeln durch blofses Streichen auf einem