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Wirkung auf Stahl.
einfachen 1 , als insbesondere verstärkten anwendet, welche übri-gens nur hinsichtlich des Quantitativen von einander verschie-den sind. Der erste, welchem es gelang, durch starke elek-trische Funken Stahlnadeln magnetisch zu machen,-war v. Ye-i,in 2 , indefs beruhen die Resultate, wonach dieselben in Folgeder durch sie selbst oder durch einen der Länge nach über sieausgespannten Draht geleiteten elektrischen Funken magnetischgeworden seyn sollen, vermuthlich auf einer Täuschung, indemhierdurch, nach späteren übereinstimmenden Erfahrungen, min-destens kein Longitudinalmagnet erzeugt wird, die unlängstbekannten Folgen der Erschütterung etwa abgerechnet. Da dieVersuche leicht anzustellen sind, so wurden sie seitdem vonsehr vielen Physikern wiederholt, und es wird daher genügen,blofs die wichtigsten derselben namhaft zu machen. Im All-gemeinen ist dabei zu bemerken, dafs ein einziger starker Fun-ken meistens die ganze Wirkung hervorbringt, welche durcheine beliebige Menge nachfolgender nicht weiter verstärkt -wird;auch zeigt sich eine einzige 'grofse Flasche weit wirksamer, alseine Batterie, insbesondere wenn beide gleich grofse Belegun-gen haben. Ueberhaupt sind diese Versuche zwar sehr leichtanzustellen , allein vorzüglich gut gelingen sie nur dann, wenndie Witterung günstig, das Versuchszimmer nicht mit Menschenangefüllt ist, und die Elektricität daher einen bedeutenden Gradder Spannung hat.
5. Die gehaltreichsten Versuche über die Wirkungen desgeraden Leitungsdrahtes der Flaschenelektricität hat H. Davy 3angestellt. Stahlnadeln, welche mit ihrer Axe quer gegen diedes Leitungsdrahtes gerichtet sind, werden, wenn man vonder positiven Belegung ausgeht, links unter dem Drahte nord-polarisch, über demselben südpolarisch. Vergleichen wir die-ses Resultat mit dem unter No. 3 angegebenen, durch Seebeckam Volta’schen Schliefsungsdrahte erhaltenen, so ergiebt sich,dafs beide identisch sind. Es befinde sich deswegen der posi-
1 Hill in Schweigg. Jonrn. XXXIV. 293.
2 G. LXVI. 406. LXVII1. 17. Nach Gilbert a. a. 0. S. 18 ist eswahrscheinlich, dafs die Nachricht von Araco’s Versuchen im Moniteuruniv. 1820. N. 315. S. 1491 sich auf Rcibungselektricität bezieht, inwelchem Falle diesem Gelehrten auch jene Versuche zuerst gelangen.
3 Phil. Trans. 1821. G. LXXI. 233.