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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

Vig

vollständig in der Stahlnadel hervorruft, als es durch die ge-gebene Stärke der Elektricität geschehen kann.

15. Die Art der Anstellung dieser Versuche ist sehr ein-fach , und man darf annehmen, dafs es aufser einem später zuerwähnenden nur drei leicht zu verfertigende Apparate giebt,welche die Gesammtheit dieser Erscheinungen umfassen. Der

76. eine besteht aus einer einfachen , 4 bis 6 Z. langen und so wei-ten Glasröhre, dafs eine Stahlnadel von etwa 0,25 bis 1 Lin.Durchmesser bequem hineingeschoben werden kann. Um diesewird ein Kupferdraht (unächte silberne Claviersaite) von etwa0,2 Lin. Durchmesser in Windungen, welche 1 bis 2 Lin. voneinander abstehen können, gewunden, und der Draht an bei-den Enden der Glasröhre mit gewichsten Seidenfäden so festge-bunden, dafs seine Enden 0,5 bis 1 Z. in der geraden Richtungder Glasröhre über, diese hervorragend fortlaufen. Vermittelstdieser Enden wird er in willkürlicher Lage und Richtung gegenHorizont und Weltgegenden so befestigt, dafs der elektrischeFlaschenfunken durch seine ganze Länge strömen kann, wo-durch dann die in der Glasröhre befindliche Stahlnadel in einenbipolaren Magnet verwandelt wird, dessen Polarität auf die obenin No. 11 angegebene Weise bestimmt werden kann, und durch

p. die Zeichnung ausgedrückt ist. Diesem ähnlich ist ein zweiter

77 . Apparat, welcher aus zwei gleichen, parallel neben einanderliegenden , und mit dem nämlichen Drahte auf die angegebeneWeise umwundenen Glasröhren besteht, wobei die Windungensich zwischen beiden Röhren durchkreuzen , und daher einan-der entgegengesetzt sind. Ein einziger durch diese Windun-gen geleiteter Flaschenschlag macht die zwei Stahlnadeln in bei-den Glasröhren zu bipolaren Magneten mit einander entgegen-stehenden Tölen, so dafs in den vereinigten Röhren die freund -SchaftlichenPole an einander liegen. Der dritte Apparat endlich

p. fällt mit dem ersten sehr nahe zusammen, jedoch nimmt man

78 . dazu eine etwas längere Glasröhre, umwindet diese zuerst einigeZolle nach einer Seite, bindet den Draht daselbst fest, führt ihnetwa 0,5 Z. mit der Axe parallel fort, bindet ihn daselbst aber-mals fest, beginnt die Windungen aufs Neue in entgegengesetz-ter Richtung, und wiederholt diesen Wechsel so oft, als maneinen Wechsel der Pole oder die sogenannten puncta consecu-tiva erhalten will. Man erhält also auf diese Weise an der näm-lichen Stahlnadel von a bis (i einen bipolaren Magnet, von y