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Wirkung auf Stahl.
bis d einen zweiten mit entgegengesetzter Lage der Pole, zwi-schen t und z einen dritten mit der nämlichen Richtung derPole wie im ersten u. s. w. so oft die Windungen wechseln, wo-bei nothwendig mit Ausnahme der Endpole allezeit zwei glei-che Pole vereinigt seyn müssen. Die holländischen Physikervan Beek, van Moll, van Rees und van den Bos erhiel-ten auf diese Weise durch achtmaligen Wechsel einen 24 Z.langen Stahlstab mit 16 Polen *.
16* Eine eigene Erwähnung verdienen insbesondere nochBoeckmann’s früh angestellte Versuche 1 2 . Dieser eifrige Ex-perimentator ging bei der Prüfung des Verhaltens der schrau-benförmigen Windungen nicht blofs von dünneren Glasröhrenzu dickeren und selbst sehr dicken Glascylindern über, ohnedafs durch die weitere Entfernung eine merkliche Abnahme derStärke des erregten Magnetismus wahrnehmbar wurde, sonderner verfertigte auch aus leichten hölzernen Stäben eine Art vonTrommel, oder ein Gerippe zu derselben, welches 8 Fufs imDurchmesser haltend mit einem 750 F. langen Messingdrahtein 30 Windungen umsponnen war. In verschiedenen Abstän-den von diesen Windungen wurde eine Glasröhre mit einerStahlnadel der Axe parallel eingelegt, und weiter vom Drahtebis zur Axe der Trommel entfernt. In diesem Abstande vomLeitungsdrahte, welcher 4 F. betrug, fingen zwar die durcheinen Batteriefunken aus 5 Flaschen zusammen mit 1500 Qua-dratzoll Belegung erregten Magnetismen an zu verschwinden,aber es ergab sich doch so viel deutlich, dafs stärkere Flaschen-schläge auch auf diese und ohne Zweifel noch auf gröfsere Ent-fernungen Stahlnadeln magnetisch zu machen im Stande seynmüssen.
17- Dafs man sich auch der Spiralwindungen (archimedei-scher Schneckenlinien) zur Erregung des Magnetismus auf dieangegebene Weise durch Reibungselektricität müsse bedienenkönnen, leidet aus theoretischen Gründen keinen Zweifel, un-ter den Versuchen aber, welche hiermit angestellt seyn mögen,sind mir nur diejenigen bekannt, welche W. Pfaff beschrieben
1 G. LXXII. 14. In der Zeichnung ist nur ein Wechsel ange-deutet, welches die Entstehung des mittleren Polos besser versinnlicht.
2 G. LXV1II. 9. Yergl. v. Althaus Versuche über d. Elektro-magnetismus . Ileidelb. 1821. S. 34.
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