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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

er also in einer horizontalen Ebene wie ein feiner Waagebalkenleicht oscillirt, endlich durch Einsenken der Spitzen in die mitgleichen Buchstaben bezeichneten Schälchen gesenkt, und hier-durch in den Kreis der galvanischen Elektricität gebracht, wirddie noch fehlenden verticalen Bewegungen deutlich zeigen, undgleicht in sofern einer Inclinationsnadel, wenn die anderen, frü-her (No. 1. 2 u. 4) beschriebenen, der Declinationsnadel cor-respondirend erscheinen. Auch hierbei fügen sich die Erschei-nungen ohne Schwierigkeit einer leichten Uebersicht, wenn mansie auf das angegebene Gesetz zurückfiihrt, dafs der magneti-sche Pol den galvanischen Verbindungsdraht umkreiset. Wirdalso die Richtung des elektrischen Stromes von y nach x ange-nommen, so mufs der Nordpol unter dem Ende y a östliche Ab-weichung erhalten, die Richtung dieses Endes von Norden nachSüden angenommen, mithin wird derselbe unter ab bei unver-änderter Richtung südlich abweichen, und nach dieser Regeldurch die ganze Länge des Drahtes. Denkt man sich nun denmagnetischen Pol als fest, so kann der Draht keine Bewegungerhalten, wenn der magnetische Pol sich über oder unter demDrahte befindet; hält man aber den Nordpol z. B. an die äufsereSeite des Endes ab, beider Axen in einer horizontalen Ebeneangenommen, so wird der Draht herabsinken ; denselben Pol ander inneren Seite gehalten wird er dagegen in die Höhe steigen,und hiernach lassen sich alle Bewegungen des Drahtes für beidemagnetische Pole leicht auffinden.

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(j. Der erste, welcher den bisher oft ausgesprochenenHauptsatz in der Lehre vom Elektromagnetismus , nämlich dafsder frei schwebende Pol eines Magnetes sich um den elektrischenLeiter umkreisend bewegt , in seiner eigentlichen Bedeutungauffafste, und dadurch einen Apparat erfand, welcher die soeben in No. 1 bis 5 beschriebenen Bewegungen in sich verei-nig. und das Gesetz selbst in das helleste Licht setzt, warFahadat *. Nach seiner Darstellung scheint es mir nicht zwei-

1 Ann. Ch. et Ph. XVIII. 337. G. LXXI. 133 ff. Fahadat wurdehierauf durch ähnliche Versuche geleitet, als diejenigen sind, welcheman oben III. A, No. 5 erwähnt findet. Was er noch weiter überdie Lage des magnetischen Foles in Stahlstäben beibringt, nämlichdafs diese in gröfster Stärke nicht an den Enden derselben, souderumehr nach der Mitte zu liegen sollen, ist hier nicht zu nntersucheu,und kommt bei dem für jetzt zu erörternden Versuche nicht in Be-