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Magnet und elektrische Leiter.
v die sehr leichte, aber nicht zu kurze, wohl 6 Z. lange mes-singne oder kupferne Nadel n a mit einem krummgebogenen EndePlatin, bestimmt in das Quecksilber der Rinne zu tauchen, undeinem kleinen Gegengewichte n, um das längere Ende zu balan-ciren *. Die Lage des magnetischen Poles und die Richtung deselektrischen Stromes sind an sich klar. Befindet sich unter demApparate der Südpol eines starken Magnetes, oder wirkt blofsder, wiewohl ungleich schwächere, tellurische Magnetismus 1 2 ,welchem wir auf unserer Halbkugel südliche Polarität beilegenmüssen, so erfolgt die Drehung durch N. nach O. S. "SV. , wenndie + El. von N. her eintritt, und vom Quecksilber bei r imDrahte a aufwärts strömt. Denkt man nämlich nach dem Nor-malversuche den Draht a bei der angegebenen Strömung horizon-tal gehalten, so wird der Nordpol unter ihm eine östliche, mit-hin der Südpol eine westliche Richtung erhalten, und diesemnach mufs im letzteren Falle der Draht selbst durch O. und S.nach W. und N. herumlaufen.
8- Für das Umlaufen des galvanischen Leiters um einen
magnetischen Pol hat Schweiogbk 3 * gleichfalls einen sinnreich
ausgedachten Apparat angegeben, an welchem noch obendrein
die entgegengesetzte Wirkung der ungleichnamigen Pole gleich-
° ° ° ° ° 6 e Fig.
zeitig beobachtet werden kann. AB ist ein etwas starkes Brett 89.von hartem Holze, an dessen beiden Seiten die kreisförmigenRinnen g h; g' h' eingeschnitten sind, um das Quecksilber auf-zunehmen. Im Centro dieser Rinnen sind von unten herauf diebeiden Pole eines Hufeisenmagnetes N, S hinaufgeschoben, sodafs sie nur etwa eine Linie über die Fläche des Brettes hervor-ragen , wodurch die im Kreise der Elektricität befindlichen Na-deln zum Umlaufen um dieselben sollicitirt werden. Es trittnämlich der elektrische Strom durch den Draht -J- E, welchervon unten herauf durch das Brett gesteckt ist, bei e in dasQuecksilber der ersten Rinne, wird von diesem dem Ende a
1 Um durchweg die Verbindung vermittelst Quecksilbers za er-halten, kann man noch bequemer der Nadel bei v eine feine verticaleStahlspitze, und dem oberen Ende des Drahtes t ein kleines Schälchenmit einem Tropfen Quecksilber geben.
2 Von diesen Erscheinungen wird erst im folgenden Abschnittebesopders geredet werden, indefs anticipire ich diese kurze Andeutungbei dieser Gelegenheit.
3 Ebeud.
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