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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

des beweglichen Drahtes mitgetheilt, lauft von hieraus durchdie Spitze n, welche das Ende eines rechtvvinklich gebogenenKupferdrahtes bildet, dessen Richtung durch das Holz zwischendem Magnete und dem Quecksilber in der Rinne nach f, f bis-J-E, wo er in das Quecksilber der zweiten Rinne durch Umbie-gung von unten aufwärts tritt, aus der Zeichnung ersichtlich ist.In der iweiten Rinne ist der Gang des elektrischen Stromes demersteren ganz gleich, bis der Draht — E zum zweiten Elektro-motor geführt wird. Die leicht balancirten umkreisenden Na-deln sind genau so gemacht, wie die oben beschriebene, unddie Richtung beider ist durch die Buchstaben in der Zeichnungangedeutet 4 .

9. Dafs der magnetische Pol wiederum den galvanischenLeiter umkreisen müsse , ist genugsam erwiesen, und es sinddie wesentlichsten hierhin gehörigen Erscheinungen oben (III. A.)erwähnt, lndefs wollte F'araijay eine, der eben beschriebenenvöllig analoge, Umkreisung hervorbringen , welches ihm auchgelang, und wegen des innigen Zusammenhanges beider Er-scheinungen habe ich daher die Beschreibung dieser letzterenbis hierher verschoben. Faraoay 1 2 leitete zu diesem Ende denVerbindungsdrahtder Elektromotoren durch ein Gefäl's mit Queck-silber, in welchem er einen Magnetstab vermittelst einer gehö-rigen Menge um seinen einen Pol umgewickelten Platindrahtesso schwimmen machte, dafs blofs der andere Pol oben hervor-

1 Diese Apparate sind in einigen Stücken demjenigen nachgebil-det, welchen Pohl bei G. LXXIV. 395 angegeben hat, um das Um-laufen eines beweglichen galvanischen Leiters um einen oberhalb oderunterhalb befindlichen magnetischen Pol, oder durch den Einfluss destellurisehen Magnetismus zu zeigen. Ist nämlich die in No. 7 angege-bene Nadel leicht genug balancirt, so wird sie. anch durch den unterihr befindlichen tellurisehen Südpol in umkreisende Bewegung versetztwerden. Pohl giebt hierbei die nützliche Regel, das Quecksilber mög-lichst rein und trocken anzuwenden, und ohne verdünnte Saure, wel-che leicht etwas Oxyd erzeugt, auch bei der Anwendung von blofskupfernen Nadeln ohne Platinspitzen die Enden mit salpetersauremQuecksilber etwas zu amalgamiren, dann aber das Quecksilber durchsie blofs berühren zu lassen, und sie zu diesem Ende mit Siegellackfirnifszu überziehen, damit sie, aufser der unteren amalgamirten Flächenicht weiter amalgamirt nnd dadurch tiefer in das Quecksilber gezogenwerden. Vergl. G. LXXV. 272.

2 G. LXXI. 139.