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Elektro m agn etismus.
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ist, damit das kupferne Rad V W mit den sehr feinen stähler-95 . nen Spitzen seiner Axe a a hineingesenkt, sich sehr leicht be-wegen kann. In der Mitte hat das Brett eine Vertiefung fg miteiner etwas hervorlaufenden Rinne i, worin Quecksilber ausge-gossen und zum Ueberflufs mit einer Lage sehr verdünnter Sal-petersäure bedeckt ist. Endlich wird ein starker Hufeisenma-gnet HM in die Lage gelegt, welche die Zeichnung angiebt.Setzt man den Kupferdraht CDE mit dem einen Pole eines starkwirkenden Volta’schen Apparates in Verbindung, den andernmit dem Quecksilber in der Rinne i, so fängt das Rad an umseine Axe zu laufen, und zwar mit einer solchen Geschwindig-keit , dafs das Auge nicht folgen konnte. Um indefs dem elek-trischen Strome eine hinlänglich gute Leitung darzubieten, müs-sen die Zapfenlager, die Zapfen selbst und auch die Zähne desRades amalgamirt seynh Barlow bediente sich bei seinenVersuchen eines Hare’schen Calorimotors aus 20 Kupfer- undZink-Platten, jede von 10 Z. Seite; doch soll auch ein schwä-cherer Apparat die Wirkung hervorbringen. Werden die Poleder elektrischen Leiter oder die des Magnetes umgekehrt, sowird die Drehung des Rades die entgegengesetzte.
Will man diese Erscheinung auf das anfangs aufgestellteallgemeine Gesetz zurückbringen, dafs der magnetische Pol umden Verbindungsdraht zweier Elektromotoren herumläuft , sodarf man nur auf den No. 5 beschriebenen Versuch zurückgehen,wonach das Ende des Drahtes ab unter den gegebenen Bedin-gungen durch den Nordpol des Magnetes herabgezogen wird,wenn dieser sich an der Aufsenseite desselben befindet, an derInnern würde er ihn aber in die Höhe heben, und dort wirdihn also der Südpol gleichfalls herabziehen. Werden also die. beiden freundschaftlichen Pole eines Magnetes dem Drahte anden entgegengesetzten Seiten genähert, so mufs derselbe mitverdoppelter Kraft herabgezogen oder in die Höhe gehoben wer-den. Denkt man sich also, dafs jeder Zahn des Rades vor sei-ner Berührung mit dem Quecksilber das Ende > eines solchenDrahtes bilde, so muls die Drehung hiernach nothwendig er-folgen , und wenn .das ganze Rad im elektrischen Strome liegt,so geht dieser auch durch jeden einzelnen Zahn desselben, wel-cher sonach füglich als ein Theil eines galvanischen Verbin-
1 Wie dieses Amalgamiren geschieht, ist oben II. a. E. gezeigt.