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Eleklromngnetismus.
tellurischen Magnetismus auch einfache elektromagnetische Lei-tungsdrähte in Bewegung setzen müsse. Statt des anfänglichp;„ hierzu vorgeschlagenen Apparates hat er später zwei sinnreich
100. ausgedachte angegeben 1 . Der kreisförmig gebogene Draht abc,dessen Enden mit Seidenfäden zusammengebunden und mit denfeinen Spitzen y,X Vereinigt sind, werden mit diesen letzterenin die gleichmäfsig bezeichneten Quecksilberschälchen des all-gemeinen Apparates (111. C. 3.) gesenkt. Nach geschlossenergalvanischer Kette strömt die Elektricität durch den Draht ineiner oder in der entgegengesetzten Richtung, macht dadurch6eine eine Fläche nordpolarisch, die andere stidpolarisch, undbewirkt hierdurch, dafs er nach einigen Schwankungen sich mitseiner Fläche auf den magnetischen Meridian normal gerichteteinstellt. Weil aber die Arme, welche den Quecksilberschäl-chen X, y zu Trägern dienen, seine freie Bewegung hindern, so
Fig §®k er ihm f°lg en< ie Einrichtung. Der kreisförmig gebo-
101. gene Draht hat unten eine runde Oeffnungab, welche überden Träger des Quecksilberschälchens S am allgemeinen Appa-rate herabgesenkt werden kann, so dafs die feine Spitze s indasselbe eintaucht. Am andern Ende des Drahtes befindet sichdas kleine Quecksilberschälchen d, und in dieses ist der Drahtef gesenkt, dessen andere Spitze e vermittelst der kleinen Zwingeb' im Quecksilberschälchen y des allgemeinen Apparates festge-halten, und sonach der frei schwebende gebogene Draht in dengalvanischen Kreis gebracht wird, durch dessen veränderte Rich-tung derselbe sich nach einigen Schwankungen polarisch ein-stellt, oder auch durch schnellen Wechsel dieser Richtung zumanhaltenden Umkreisen gebracht werden kann.
6. Es versteht sich von selbst, dafs man statt eines kreis-förmigen Drahtes auch einen rechtwinklich gebogenen wählenkann, und die Wirkung wird auch dann nicht ausbleiben, wohlaber um die Hälfte schwächer seyn, wenn der elektrische Strom
_. nur die eine Hälfte des Rectangels durchläuft. Ein solcher Draht,
Fig. ° ’
lOi.dessen Spitze y in das gleichmäfsig bezeichnete Quecksilber-schälchen gesenkt ist, so dafs der elektrische Strom durchabcdef bis s gelangt, welche letztere Spitze in das Quecksil-berschälchen S getaucht die Fortsetzung des elektrischen Stro-mes zum zweiten Elektromotor gestattet, wird, durch das Ge-
1 Aun. Chim. Th. XXVI. 405.