Wechselwirkung der ei. Leiter. 5S5
entgegengesetzter Richtung durchläuft, von hier nach h gelangt,und nach durchlaufenem ganzen Kreise hi wieder nach y ge-langt. Wird dieser bewegliche Leiter in die Schälchen x’ yüber dem festen Leiter schwebend aufgehangen , so können dieKreise keine Wirkung äufsern, aber dennoch stellen sich dielothrechten Enden mit einer geringen Kraft über den festenLeiter.
5. Auch lothrecht neben einander herabgehende Drähteziehen sich bei gleicher Richtung des elektrischen Stromes anund stofsen sich bei entgegengesetzter ab. Um dieses zu zei-p.^gen, setzt Ampere einen andern festen Leiter an die Stelle des 114.bisherigen, dessen Zapfen L,L,L,L, gleichfalls in die gleich-mäl'sig bezeichneten Löcher des Hauptapparates passen, indemzugleich die Metallspitzen G, H sich in die mit Quecksilber ge-füllten Vertiefungen senken. Hiernach geht .der elektrischeStrom dann von H aus aufsteigend durch mn und kehrt durchop nach G zurück, oder in umgekehrter Richtung. Wird dannp.^der bewegliche Draht in die Gefälse x, y aufgehangen, wobei Ul.die Seite b c parallel neben n m herabhängt, so werden diesebeiden prallte bei gleicher Richtung der elektrischen Strömeeinander anziehen, bei entgegengesetzter aber abstofsen. DieseErscheinungen lassen sich auch an dem (oben 111. C. 2) beschrie-benen , durch v. Althaus angegebenen Apparate nachweisen,wenn man neben der lothrechten Seite des beweglichen Leiterseinen mit ihm parallelen Draht heraufführt, und durch diesenden elektrische Strom in gleicher oder entgegengesetzter Rich-tung leitet.
6. Krummgebogene Drähte sind in ihrem Verhalten dengeraden gleich. Um dieses zu zeigen, stellt man den eben be-p.^schriebenen Apparat so, dafs die Metallspitzen G*, H’ in die 114.Vertiefungen mit Quecksilber gesenkt werden. In diesem Fallesteigt der galvanische Strom von H' aus durch r u aufwärts, amgebogenen Drahte tv herab, durch po wieder aufwärts unddurch n m wieder herab, um durch G’ weiter geleitet zu wer-p.den. Der bewegliche gewundene Draht wird dann in die Ge-111.fäfse x, y, so gehangen, dafs seine Seite b c zwischen den bei-den Drähten nm und tv herabhängt, und weil derselbe für dieAnziehungen nicht füglich in gleiche Entfernung von beiden ge-bracht werden kann, so wählt man für den beweglichen Leiterbc die entgegengesetzte Strömung, in welchem Falle er von