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Elektromagnetismus.
den beiden Drähten nm und tv gleicbmärsig abgestoLen wird,und in der Mitte zwischen ihnen zur Ruhe kommt.
7. So wie ein beweglicher elektrischer Leiter einen magne-tischen Pol, und wiederum; dieser jenen fortwährend umkrei-set , so mul's diese» auch bei zwei elektromagnetischen Leiternder Fall seyn, wenn einer derselben eine hinlängliche Beweg-lichkeit hat. Es folgt dieses schon daraus, dal's in den Leitungs-drähten ein ganz eigentlicher Magnetismus erzeugt wird, auchläfst sich die Nothwendigkeit dieser Erscheinungen aus dem10b. oben untersuchten Verhalten zweier Leitungsdrähte ableitenjworaus zugleich folgt, dafs bei gleicher Richtung der elektri •sehen Ströme der Draht a wie ein Nordpol , bei ungleicher Rich-tung derselben aber wie ein Südpol den Leiter a umkreisen muss.
Für alle diese verschiedenen Rotationsversuche hatAsirfcitE
mit seinem oft erwähnten allgemeinen Apparate eine besondere
Vorrichtung verbunden. Diese besteht aus einem Dreifufse,
Fijj. , ....
115. dessen Spitzen 1,1, O in die gleichbezeichneten Löcher, „dieDrahtenden H, G aber in das Quecksilber der gleichbezeichneten
p. Vertiefungen gesenkt werden. Auf diesen, gleichfalls mit einem
116. Multiplicator umgebenen, Dreifufs wird ein kupfernes Gefäfsso gestellt, dafs die Metallspitze 1 in die gleichbezeichnete Ver-tiefung des Dreifufses kommt, von wo aus ein Kupferdrahtnach O herabgeht. Dieses Gefäfs wird mit verdünnter Säuregefüllt, in welche die rotirenden Apparate gesenkt werden.Hängen dann in den Schälchen x, y; x', y keine beweglicheLeiter, so geht der elektrische Strom nicht durch diese, sondernnachdem er den Multiplicator des Dreifufses durchlaufen hat,W'elcher aus einem mehrmals uingewundenen schmalen Streifendes dünnsten Kupferbleches besteht, dessen Enden in G und Hgesenkt sind, so gelangt er zur Rinne lJ, zur Vertiefung c',und unter der Voraussetzung, dafs die Brücke k nach der rech-ten Hand herabgedrückt ist, nach dem Schälchen S, welchesdurch die Oeffnung F in dem kupfernen Gefäfse in die Höhegeschoben wird, durchläuft den darin aufgehangenen bewegli-chen Leiter, dringt durch die verdünnte Säure des Gefäfses unddiese selbst, und gelangt durch die Rinne Ood' zum negativen
p. Leiter. Will man statt des runden festen Leiters einen geradenipy.anwenden, so wird hierzu der oben beschriebeneRectangel be-nutzt, indem man denselben umdrehet, die Zaplen L,L,L,L indie Löcher L , 1/, L’, JJ steckt, die Spitzen G, II aber in die