T li e o r i e.
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vor der andern kann blofs in der Leichtigkeit der Ueb ersiehtdes Ganzen liegen. So ist Ami'khe’s Ausdruck einer Entstehungdes Nordpoles durch eine von Osten kommende elektrische Strö-mung, mit dem durch Gilbert gewählten einer links gerichte-ten Abweichung des Nordpols unter dem durchströmten Lei-tungsdrahte dem Wesen nach identisch, und eben dieses liefstsich von den übrigen Vorstellungsarten nachweisen. Die vonmir gewählte Darstellung der Thatsachen schien mir deswegendie beste, weil sie durchaus keine Theorie einmischt, sonderndie Phänomene allein in ihrer ganzen Einfachheit wiedergiebt,und aufserdem von dem Verhalten des magnetischen Poles nichtetwa über oder unter dem Leitungsdrahte, sondern in seinemganzen Umfange entlehnt ist. Inzwischen ist hierdurch schlecht-hin keine Theorie, sondern blofs eine nackte Darstellung derelektromagnetischen Erscheinungen gegeben, und wenn jeneverlangt wird, so müssen bei der Unmöglichkeit, das eigent-liche Wesen des Elektromagnetismus zu ergründen, zum min-desten seine Erscheinungen mit andern Naturphä'nomenen inZusammenhang gebracht werden , welches dann der oben ange-gebenen zweiten Forderung an eine Theorie genügen würde.Die hiermit zusammenhängenden Naturerscheinungen aber, wel-che ihrem eigentlichen Wesen nach zwar unbekannt sind,rücksichtlich der Gesetze ihres Verhaltens aber zu den unlängstbekannten gezählt werden, sind die elektrischen und magneti-schen , welche durch die wichtige Entdeckung des Elektro-magnetismus in eine innige Verbindung treten, und nament-lich steht jetzt der Magnetismus mit seinen früher allein bekann-ten höchst einfachen Erscheinungen und wenigen Gesetzen nichtmehr fast ganz aufser aller Verbindung mit den übrigen Natur-kräften und Phänomenen. Diejenigen Forderungen, welchesonach billigerweise an eine Theorie des Elektromagnetismusgemacht werden können, betreffen hauptsächlich die Beantwor-tung der Fragen, in welchem Verhältnifs derselbe zu jenen bei-den stehe, und ob seine Erscheinungen mehr der Elektricitätoder dem Magnetismus angehören oder zwischen beiden in derMitte liegen, und ein gewisses eigentümliches, für sich be-stehendes Ganzes bilden.
Von der Entdeckung des Elektromagnetismus an bis aufdiesen Augenblick sind alle Physiker darüber mit einander ein-verstanden gewesen, die elektromagnetischen Erscheinungen
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