Theorie.
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oder wenige Grundkräfte 'zurückgebracht wird, eine Theorie,welche die Wissenschaft nicht gefördert hat und nicht fördernkann *. Die Ansichten Amphe’s und seiner Anhänger sind hier-von verschieden. Ohne die ganze Natur auf entgegengesetzteUrkräfte zurückzuführen, welches mindestens aus seiner Dar-stellung des Elektromagnetismus nicht folgt, drückt er blofsdas Verhalten des Leiters der Elektricität rücksichtlich auf denin ihm hervorgerufenen Magnetismus aus, und behauptet dabeinicht, letzterer werde durch die erstere hervorgerufen, nochauch werde jene in diesen ganz eigentlich umgewandelt, viel-mehr liefere die Elektricität oder die elektrische Strömung denMagnetismus unmittelbar, sie sey selbst Magnetismus. Hier-nach soll auch der tellurische Magnetismus aus denjenigen elek-trischen Strömungen bestehen, welche durch die Sonne aufge-regt stets von Osten nach Westen die Erde umkreisen. Amtkrehat sich offenbar durch seinen Eifer, die höchst interessante neueEntdeckung vollständig zu erklären, verleiten lassen zu über-sehen, dafs in seiner Darstellung der Sache derjenige Fehlerobwaltet, welchen man einen Kreis im Beweise nennt. Weilnämlich der elektrische Strom den Leiter magnetisch polarischmacht, so schliefst er, auch der gemeine Magnet müsse durchsolche Strömungen polarisch seyn, und weil der Magnet Polezeigt, so müssen solche elektrische Strömungen existiren, welcheals solche, wiederum dem Stahle die ihm eigenthümlichen Polegeben. Wollte Amveke blofs ans Erfahrungen unmittelbar seineTheorie ableiten , so wäre es besser gewesen, diese vorausge-setzten Strömungen künstlich nachzubilden. Ein frei schwe-bender Stahlstab einem auf seine Axe normal gerichteten , überseine ganze Länge ausgedehnten elektrischen Strome aus Spitzenausgesetzt, wird nicht magnetisch, und doch müssen diese Strö-mungen stärker seyn als die tellurischen, weil man jene wahr-nimmt, diese aber auch nicht mit den feinsten Instrumenten.Man könnte hiergegen einwenden, dafs zwischen solchen elek-trischen Strömungen und denen über den ganzen Erdball statt-findenden, welche diesem den tellurischen Magnetismus ertheilensollen, ein grofser Unterschied statt finde. Allein hierauf istzu erwiedern , dafs wir die Wechsel und Schwankungen der at-mosphärischen Elektricität, welche doch ohne Zweifel mit der
1 Vcrgl. Materie.