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Dritter Band. E.
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üersted’s Theorie.

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Nimmt man einmal diese Wirbeltheorie an, so folgt daselektromagnetische Ilauptphänomen aus derselben sehr leicht, p-

Ist nämlich A der Querschnitt eines verticalen elektrischen L.ei-1'ters, sind B und C zwei Magnetnadeln, so werden ihre Polebeide nach der nämlichen Seite, und zwar wie es dieZeichnung aus-drückt, östlich abweichen, a durch die von Westen kommendenegative, b durch die in eben dieser Richtung wirbelnde posi-tive Elektricität. indem aber alle elektromagnetische Erschei-nungen oben auf diesen einen Hauptversuch zurückgeführt sind,so würde es überflüssig seyn, noch w'eiter zu zeigen, wie Oer-sted namentlich die durch Ami'EHE gemachte und so hoch ange-schlagene Entdeckung, dal's zwei parallele elektrische Leiterbei gleichlaufender Strömung sich anziehen, bei ungleichlau-fender aber abstolsen , ohne Schwierigkeit zu erklären vermag,und daher die von jenem aufgestellte Theorie nur als eine wei-tere Ausbildung der seinigen anzusehen geneigt ist.

Gegen diese Theorie sind verschiedene Einwendungen ge-macht, und man kann bei ihrer genauen Prüfung nicht umliinzu gestehen, dals sie mit einiger Willkiihr erfunden ist, und we-der alle Erscheinungen erklärt noch auch damit überhaupt in Ein-klang zu bringen ist, so gern sonst jeder gerade dieser am lieb-sten beipllichten würde, theils aus Achtung gegen ihren Erfin-der, theils wegen der Einfachheit, -womit sie aus dem zuerstaufgefundenen Hauptphänomene abgeleitet ist. Folgende sinddie hauptsächlichsten Gründe, welche derselben im W ege stehen.

1. Die Annahme einer kVirbelbewegung der Elektricitätoder des Magnetismus ist an sich willkiihr lieh und durch keineThatsache hinlänglich begründet , steht vielmehr mit einigenim IViderSpruche. Der Elektricität, als solcher, können zu-vörderst keine solche Wirbel zugeschrieben werden, denn wasman bei Wasserhosen und Landtromben wahrnimmt, ist secun-däre Wirkung der elektrischen Anziehung, und daraus zu er-klären , dafs freischwebende Massen durch ungleichen Druck,excentrischen Stofs, partielle Anziehung u. dgl. eine solche Be-wegung nach mechanischen Gesetzen sehr leicht annehmen,wie namentlich durch die Rotationen der Luftballons und dergrofsen Massen des Polareises genugsam erwiesen ist. Die ElekT

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trieität wirkt nach zahllosen und unzweideutigen Erscheinun-

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gen nur in gerader Linie anziehend und abstofsend, und jederleichte Körper wird durchaus nur in dieser Richtung einem elek-