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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismu s.

Körper durch die umkreisenden Wirbel gegeben werden kannliegt in gleichem Abstande von der geometrischen Axe des Lei-tungsdrahtes, und kann sich dieser unmöglich nähern, weit eherVon derselben vermöge der Schwungkraft entfernen , mithin istdas Anhängen des Eisenfeilichts an den Verbindungsdraht derElektromotoren hiermit im Widerspruche. Auch die oben(HI. A. 8.) angegebene völlige Umkehrung der Nadel ist aus die-ser Theorie nicht erklärlich, sobald man die Wirbel als fastkreisförmig betrachtet, und wollte man zu der schraubenförmi-gen Bewegung seine Zuflucht nehmen, so müfste es einen vomrechten Winkel wenig abweichenden geben, bei welchem dieTangente an die Richtung des Wirbels mit der Axe der Nadelzusammenfiele, und daher jede Bewegung der letzteren unmög-lich würde, was der Erfahrung widerstreitet 1 . Endlich bemerktSchweigger 2 , dafs die Wirbel verschiedener neben einanderliegender Leiter einander stören müfsten, indem die zwischenje zwei Drahte fallenden bei gleicher Richtung der elektrischenStrömungen einander begegnen. Oehsted könnte dieses Ar-gument allerdings für sich benutzen, indem der magnetischePol genau in der Mitte zwischen zwei Leitern indifferent wird(111. E. i. A.), allein dann ist unbegreiflich, warum eine spiral-förmige Scheibe an der einen Seite blofs nordpolarisch und ander andern südpolarisch wirkt (III. A. 1L), da doch beide Ma-gnetismen jedes Theil des Leitungsdrahtes mit gleicher Stärkeumkreisen sollen.

Man sieht bald, dafs Oersted seine Theorie zu frühe auf-gestellt habe, ehe noch alle Thatsachen genügend bekannt wa-ren , weswegen sie denn gerade mit den später aufgefundenenunvereinbar ist.

B. Faraday’s Princip der kreisförmigenBewegung.

Faraday 3 hat keine vollständige Theorie des Elektro-magnetismus aufgestellt, allein bei seinen vielen, für die Er-weiterung dieses Theiles der Naturlehre höchst wichtigen Ver-

1 Vergl. Pfaff der Elektromagnetismus u.gekdokf bei G. LXVI11. 207.

2 Jonrn. XXXTH. 123.

3 G. LXXt. 163.

s. w. S. 215. Poe-