Oersted’s Theorie.
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wöhnlich starker Elektromotoren bis auf 10 F. noch ablenkendeKraft auf eine Nadel aus. Hiernach müfsten die Wirbel einenCylinder um den Leitungsdraht bilden, dessen Durchmesser20 F. betrüge, und wenn dann die bekanntlich grofse Geschwin-digkeit der durchströmenden Elektricität verschwindend kleingegen die der Wirbel Ware, wie Oeksted deswegen annimmt,damit die schraubenförmigen Bahnen nahe kreisförmig werden,so müfsten die äufsersten magnetischen Theilchen eine Geschwin-digkeit erhalten, welche die des Lichtes um ein Vielfaches über-treffen würde. Strömte aber die Elektricität gar durch Spira-len oder Multiplicatoren, so ist nicht abzusehen, wie diesedicken Wirbelcylinder neben einander ohne gegenseitige Stö-rung bestehen könnten.
Ferner aber zeigt sich in dieser Theorie eine Inconsequenz,welche aus der Annahme einer Identität der Elektricität und desMagnetismus nothwendig entstehen mufste, indem das Bestre-ben diese zu demonstriren mit dem unbezwinglichen Gefühleihrer reellen Verschiedenheit in Widerspruch kommt. Oeh-sted gesteht nämlich die Bewegung der Elektricität als solcherim Leitungsdrahte als eine wirkliche Strömung oder als wellen-artige Pulsus zu, und in soweit ist sie Elektricität und kein Ma-gnetismus. Zugleich aber erzeugt sie magnetische Wirbel, wel-che den Leiter umkreisen, aber keine elektrische Wirkungenäufsern, mithin zum Magnetismus und nicht ztir Elektricität ge-hören. Ist nun die Rede insbesondere von einem in eine iso-lirende Ilülle eingeschlossenen Leiter, so bleibt um so auffal-lender die Frage unbeantwortet, woher der aufserhalb der Iso-lirung wirksame Magnetismus komme. Die im Leiter befindli-che, der Isolirang unterworfene, Elektricität kann es nicht seyn,da diese sich fortschreitend bewegt und durch ihre zerlegendeKraft auf Alkalien und Säuren, desgleichen durch die Erhitzungder Metalle ihre Natur und Wirksamkeit beurkundet, ohne diemagnetischen Wirkungen dadurch aufzuheben, auch kann diesenicht durch die Isolirung dringen , und eine Hauptfrage überden Ursprung des Magnetismus in den Wirbeln bleibt sonachganz unerortert.
3. Endlich erklärt diese Theorie nicht alle Phänomeneund steht vielmehr mit einigen im Widerspruche , so einfachauch die anfängliche Haupterscheinung in derselben dargestelltist. Jede Bewegung zuvörderst, welche einem magnetischen