Band 
Dritter Band. E.
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Ampere’s Theorie.

so zeigt sie Joch bei näherer Prüfung auffallende Schwächen,und kann deswegen nicht unbedingt als Grundlage einer Theorieansenommen werden. Es läfst sich zwar im hohen Grade wahr-scheinlich machen, dafs der tellurische Magnetismus das Resul-tat des Thermomagnetismus ist, welcher als elektrischer Zustand,durch den Impuls der Sonnenstrahlen erzeugt, sowohl die Pola-rität überhaupt, als auch die täglichen und jährlichen Variatio-nen der Magnetnadel bedingend gedacht werden könnte. Mandürfte ferner ohne den Vorwurf allzukühner Hypothesen, an-nehmen , dafs die Erde vermöge ihrer Gröfse auf gleiche Weiseeine so starke magnetische Kraft durch die ungleiche Erwär-mung in Vergleichung mit kleineren Thermomagneten zeige, alsein auffallender Unterschied zwischen der Elektricität im Ge-witter, und der kaum merkbaren bei der Liildung und Z.ersetzungdes Wasserdampfes entstehenden statt findet. Wie unzulässiges dagegen sey, den Magnetismus im Stahle von solchen elek-trischen Strömungen abzuleiten, dieses mul’s auch ohne Rück-sicht auf den Umstand, dafs die elektrischen Ströme in dem ausschraubenförmig gewundenen Drahte bestehenden elektrischenMagnete die im Stahlmagnete fehlende Isolirung notlrwendigfordern , insbesondere auch daraus hervorgehen, dafs jeder Ma-hnet, wie grofs oderklein und von welcher Gestalt er auchseynmag, in jeder Lage und Richtung seiner magnetischen Axe imStrome der galvanischen Elektricität zum Leiter der letzteren,mit dem einem solchen allgemein zukommenden Magnetismus,wird, wodurch also der Unterschied beider Arten von Magneti -sirung in ein und demselben Exemplare gegeben ist. Wennaber die Richtung der elektrischen Slrümuugen den Magnetismusim Siahlmagnete erzeugte und bedingte, wie im elektrischenLeiter, so müfste bei der Unveränderlichkeit jener Strömungender Nordpol des gemeinen Magnetes stets nach Norden ge-richtet seyn, wenn man denselben auch durch einen ganzenKreis im Azimuthe herumdrehete. Die Niclitleitung des Magne-tismus im Stahle hebt dieses Argument nicht auf, wie aus demeben Gesagten folgt, wenn man nicht einen Unterschied zwi-sehen den natürlichen und den künstlich galvanischen elektri-schen Strömungen einführen, und damit die ganze Theorie wie-der aufheben v'ill.

Eine Hauptstütze für seine Theorie findet Ampere darin,dafs sich die verschiedenen formen, in denen sich ein geniei