Band 
Dritter Band. E.
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Ampere’s T h e o r i e.

Wirkungen hervorbringen, als die in einem galvanischen Lei-ter; warum ferner der Magnetismus im Eisen nicht auf gleichew eise bleibend erhalten wird als im Stahle, da doch beiderücksichtlich der elektrischen Leitungsfähigkeit nicht von ein-ander abweichen, und warum endlich die den Magnetismus imStahle erzeugenden Strömungen nicht auch eine gleiche Wirkungin andern Metallen (aufser Nickel und Kobalt) hervorrufen , dadoch der Stahl rücksichtlich seiner elektrischen Leitungsfähigkeitweder zu den besten noch den schlechtesten elektrischen Lei-tern gehört ■*.

Es ist bei der Darlegung dieser Theorie schon beiläufig aufdie darin herrschende Willkühr und den Mangel an innerer Con-sequenz hingedeutet 1 2 , welche Fehler indefs hauptsächlich ausder Voraussetzung der Identität der Elektricität und des Magne-tismus hervorgehen. Eine weitere willkührliche Annahme, nichtaus dem Wesen der Sache hergenommen und nicht wiederbis dahin verfolgt, liegt gleich in der Einleitung zu dieser Theo-rie der Voraussetzung zum Grunde , nach welcher Amef.he , inUebereinstimmung mit Oersted, zweierlei Wirkungsformender Elektricität annimmt, nämlich die mit Spannung versehenen,durch Stofs und Druck sich äufsernden, und die in freien Strö-mungen bestehenden, in den chemischen, erwärmenden undmagnetischen Phänomenen sich zeigenden. Allein dafs diese,von einigen wenigen Naturerscheinungen hergenommene An-sicht auf andere nicht passe, fällt dem unbefangenen Forschersogleich in die Augen. Unter andern zeigt sich nämlich dieElektricität nicht wohl in stärkerer Spannung, als beim Blitz-stralde, und dennoch bringt dieser nicht blofs dicke Stangen zumGlühen, sondern erzeugt auch im Stahl bleibenden und starkenMagnetismus. Dal's ein Unterschied in den Wirkungsarten derIleibungselektricität und der Volta’schen statt linde, ist zwarkeinen Augenblick zu bezweifeln, allein allgemein und scharfbegrenzt ohne Rücksicht auf die verschiedene Stärke und an-derweitige Modilicationen kann man denselben nicht nennen.

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1 Vergl. G. G. Schmidt bei G. LXXIV. 262.

2 Dieses findet insbesondere auch Biot, dafs namentlich stetseine neue Hypothese zur Unterstützung der schon aulgestellten ge-sucht werden mufs, weswegen er geneigter ist, die Erscheinungen amelektrischen Leiter als rein magnetisch zu betrachten. S. Precis elera.de I’hy. II. 772 . Vergl. Jouin. des Savans. 1821. Avril.