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Dritter Band. E.
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Transversalmagnetismus.

lilnthrolJstreifen und die ihn durchströmende Elektricität die

O

Richtung von 0. nach W. In diesem Falle mufs ohne den Ein-llufs des Stahlmagnetes das nördlich gerichtete Finde der Uhr-feder gleichfalls nordpolarisch werden. In dem Stahlmagnetesind aber nach AmpAiie die elektrischen Strömungen unten gleich-falls von Osten nach Westen gerichtet, die Uhrfeder liegt alsozwischen zwei von 0. nach W. gerichteten elektrischen Strö-men, und miil’ste um so mehr am nördlichen Ende nordpolarischwerden , wird aber statt dessen südpolarisch. Legt man unterübrigens ganz gleichen Bedingungen den Südpol über die Uhr-feder , so wird das nördliche Ende starker nordpolarisch, undman kann nicht umhin zu gestehen, dafs beide Resultate mitden Amperc’schen Wirbeln im Widerspruche stehen 1 . Die Fir-scheinung selbst wird übrigens durch G. G. Schmidt eben soeinfach als genügend dadurch erklärt, dafs sowohl der elektri-sche Strom als auch der Stahlmagnet den Magnetismus imStaldeaufregen, und dafs hierbei die entstehende Polarität durch dieSumme dieser gleichen oder entgegengesetzten Kräfte bedingtwird, wonach sie also sowolil positiv als auch negativ oder =0 seyn kann 2 .

D. Theorieen vom Transversalmagnetismus.

FLine grofse Anzahl von Physikern sehen in dem Leitungs-drahte der Elektricität nichts anders als einen Transversalmagnetmit der Axe parallel laufenden nördlichen und südlichen magne-tischen Polaritäten. Wirklich kündigt sich derselbe sowold indieser seiner einfachen Gestalt, als insbesondere in seinen schrau-benförmigen Windungen durch die alsdann zu beiden Seitenhervortretende entschiedene nördliche und südliche Polarität sodeutlich als einen solchen an, dafs diese einfachste unter allenFlrklärungsarten viele Anhänger finden mul'ste, um so mehr, alssie in der Bipolarität aller bekannten magnetischen Erscheinun-

1 Es scheint mir aus diesem Versuche, wie aus verschiedenenandern hervorzugehen, dafs die gröfste magnetische Kraft sich anden Enden der Stuhlmagnete befinde, welches Faraday bei G. LXXI.124 aus ungenügenden Gründen bezweifelt.

2 Verschiedene andere Einwendungen, obwohl nicht unbedeu-tende, übergehe ich der Kürze wegen; z. B. Ltop. Nobili in Que-stioni sul Magnetismo. Modena 1824. Vorzüglich Qu. 5.