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Dritter Band. E.
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Elektromagnetismus.

Demonstrationen geschehen 1 , vermittelst deren die Bewegungder beweglichen Leiter durch den Einflufs des Erdmagnetismusnachgewiesen wird, und welche in sofern ein höchst schätzba-rer Beitrag zur Lehre des Elektromagnetismus bleiben, als in

ihnen mit geometrischer Schärfe dargethan wird, dafs und auf

welche Weise alle diese Bewegungen aus dem einfachen elek-tromagnetischen Eundamentalversuche folgen.

6. Theorie des diagonaloid eil Magnetismus.

Gleich nach der Entdeckung des Elektromagnetismus be-förderte Eh man nicht blol's die Verbreitung der Kenntniss des-selben, sondern vermehrte auch die damals bekannten That-sachen und Apparate auf eine sinnreiche Weise 2 . Weil manaber eine Reihe zusammenhängender Erscheinungen nicht gutaufzufassen vermag, ohne sie in einen inneren Zusammenhangunter sich und mit andern bekannten Phänomenen zu bringen,so war es natürlich, dafs auch dieser scharfsinnige Gelehrte eineTheorie entwarf, nach welcher sich die damals bekannten That-sachen erklären lielsen. ln Gemäfsheit der Hypothese von zweiElektricitäten, deren jede an dem ihr zugewandten Ende desLeiters in gröfster Fülle einströmen muls, nahm er an, dafs hier-nach in diesem ein diagonaloider Transversalmagnetismus er-regt werde, wonach im Wesentlichen an der einen Seite desdiagonal-getheilten Leiters AB nordpolarer, an der andern CDsüdpolarer Magnetismus vorherrschend seyn sollte. Indefs wa-ren damals bei weitem noch nicht alle Thatsachen bekannt, de-nen auch deswegen die Hypothese nicht genügt, und da der Er-finder derselben sie später nicht weiter auszubilden gesucht hat,so wird diese allgemeine geschichtliche Erwähnung derselbengenügen 3 * 5 .

F. Rückblick auf die verschiedenen

Theorieen.

Ueberblicken wir nun noch einmal die verschiedenen Theo-rieen über den Elektromagnetismus, so können wir nicht gut

1 G. LXXIV. 391 ff. LXXV. 269.

2 In seiner mehrerwähnten Schrift: Umrisse zu den physischen

Verhältnissen des von H. P. Oersted entdeckten elektrochemischen

Magnetismus u. s. w. Berl. 1821. 8.

5 Vergl. Gilbert in Annal . d. Phys. LXV1I. 382. ff.