Band 
Dritter Band. E.
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E1 e k t r o m e t <S r.

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und eine Leidner Flasche so weit zu laden, dafs die E., wel-che sie dieser isolirt aufgehängten Scheibe mittheilt, eine hin-länglich starke Anziehung veranlafst, um dadurch eben das Ge-wicht von 12 Gran zu überwinden. Diese Spannung der Leid-ner Flasche giebt dann den zweiten Fundamentalgrad des Qua-drantenelektrometers, dessen Zeiger durch Vergrtifserung oderVerkleinerung der anhängenden Kugel so zugerichtet werdenkann, dafs er dadurch gerade auf 35° gehoben wird. Vermit-telst einer Leidner Flasche und eines blofsen Elektrophors, wirdsich von einem nicht ganz ungeschickten Experimentator dieserGrad von el, Spannung ganz genau hervorbringen lassen. Alleso eingerichtete Quadrantenelektrometer werden nicht blols inden Fundamentalgraden , sondern auch in allen übrigen Gradenmit einander übereinstimmen. Man kann nun auch ein solchesQuadrantenelektrometer mit dem Strohhalmelektrometer compa-rativ machen, doch bemerkt Volta, dafs das Quadrantenelektro-meter nur vom lOten bis zum 40sten Grade, und wenn vonvölliger Genauigkeit die Rede ist, nur vom 15ten bis 35stenGrade einen gleichförmigen und mit dem Gange des Strohhalm-elektrometers vergleichbaren Gang habe, unterhalb und ober-halb dieser Grade aber Correctionen erfordern, indem es imAnfänge viel langsamer steige, und bei den ersten Graden ebenSo viel E. ncithig sey, um den Zeiger um einen Grad zu heben,als zwischen 15 und 35 um 3 Grade. Indefs meint er, wennman auf diese durch Versuche auszumittelnde AbweichungenRücksicht nähme, lasse sich das Henly’sche Quadrantenelek-trometer durch seine ganze Scale mit dem Strohhalmelektrome-ter vergleichbar machen, und wenn man sich auf diese Weiseeine Reihe von vier Elektrometern, nämlich zwei Flaschenelek-trometer von Strohhälmchen und zwei Quadrantenelektrometervorrichte, wovon 5 Grade des empfindlichsten == 1° des zwei-ten , 10 Grade von diesem zweiten = 1° des ersten und 5° vondiesem — 1 Grade des zweiten Quadrantenelektrometers seyen,so sey man im Stande, damit 1450 Grade des empfindlichstenElektrometers zu umfassen, und innerhalb dieser Grenzen dieStärke der E. mit Genauigkeit zu bestimmen.

Als durch die Entdeckung der galvanischen Verhältnisseund insbesondere durch die Erfindung der Volta’schen Säule dieAufspürung und genaue Bestimmung der E. in ihren schwäch-sten Intensitäten ein neues Interesse für die Physiker erhielt,