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Dritter Band. E.
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Elektrometrie.

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per seinen elektrischen Zustand bleibend und unverändert bei-behält (die nothwendige Bedingung der allmäligen Zerstreuungdurch die nur unvollkommen isolirende Luft nicht gerechnet),mufs nicht blofs das Gleichgewicht der die Oberfläche bedek-kenden Schichte beständig bleiben, sondern sie darf auch we-der Anziehung noch AbstofsUng auf irgend einen willkührlichenTunet im Innern des Körpers ausiiben. Wäre dieses nicht derFall, so würde die auf der Oberfläche befindliche Elektricitäteinen Theil der im Innern enthaltenen zerlegen, und dadurchihren vorigen Zustand verändern. Die Resultirende der Wir-kungen aller Theile der Elektricität also, welche die äufsere .Lage bilden, gegen irgend einen willkührlichen Punct im In-nern des Körpers ist daher “ 0, und dieses erstreckt sich nichtblofs auf den Mittelpunct der Körper, sondern auf seinen gan-zen Inhalt bis an die .Grenze seiner äufsern Oberfläche, wo sichdie Lage der freien Elektricität befindet.

Denkt man sich gröfserer Einfachheit wegen eine Kugel 1 ,deren Mittelpunct D seyn möge, und auf deren Oberfläche die 146.freie Elektricität Vermöge der Gestalt dieses Körpers überallgleichmälsig vertheilt ist, an irgend einem Puncte C im Innernderselben aber zwei zur. Neutralität verbundene Theilchen derElektricität, so werden die auf derOberfläche verbreiteten Theil-' dien anziehend auf das ungleichnamige und zurückstofsend aufdas gleichnamige Theilchen in C wirken. Es wird also bei Cnur in dem Falle keine Vertheilung, Und somit auch keine Ver-änderung des elektrischen Zustandes im Innern des Körpers, undauf seiner Oberfläche nur unter der oben angegebenen Bedin-gung statt finden, nämlich wenn die Resultirende aller Anzie-hun°en und Abstofsungen = 0 ist; d.-'h. wenn die Linien Abund aB unendlich nahe zusammenliegend durch den Punct Cgezogen werden, so mufs die Anziehung oder Abstofsung desLinienelementes Aa gleich derjenigen von Bb seyn, oder aberdie Anziehungs- und Abstofsungskräfte müssen in beliebigenEntfernungen so wirken, dafs sie sich von der Oberfläche einer

1 Egen a. a. 0. bezieht sich auf Newton Princ. I. p. 357. ed.nov. Glasquae 1822. (oder Jjib. i. Sect. XXI. prop. LXX. th. XXX.T. I. p. 267. ed. Tessanek) und Poisson 'Traite de Mdc. II. 20. woein ähnlicher Beweis über die anziehenden Kräfte vorkommt. Vergl.G. G, Schmidt llandb. d, Naturl. Giefs. 1813. I. p. 428.

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