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D r e h w a a g e.
anziehende Kraft zwischen dem Scheibchen Goldpapier und derKugel für die verschiedenen Entfernungen ihrer MittelpuncteF
durch jjj-ausdrücken, insofern sich annehmen läfst, dafs die
Gesammtkraft der eleklrischen Wirkung beider in ihrem Centrovereinigt gedacht werden kann, und das Scheibchen wegen derGröfse der Kugel und der Kleinheit der Schwingungsbogen wäh-rend der Dauer einer einzelnen Schwingung seine Entfernungvon derselben nicht merklich änderte. Werden dann die Schwin-gungen mit denen eines durch die Anziehung der Erde schwin-genden Pendels verglichen, für welches bei einer Länge = L,und die Schwere = g die Schwingungszeit
ist, so wird durch Substitution von p-p statt g
T = D. n.
wonach also die Schwingungszeiten den Abständen proportionalseyn müssen, wenn die Länge des Hebelarmes und die Stärkeder Elektricität unverändert bleiben. Bei dem erwähnten Ver-suche verhielten sich die Entfernungen wie 3: 6: 8, die Zeitenaber wie 20: 41: 60. Die letzteren sollten seyn 20 : 40 : 54,wovon hauptsächlich nur die letztere Gröfse bedeutend abweicht.Allein die Beobachtung wurde 4 Minuten nach der ersten ge-macht, und da nach Coulomb’s Bestimmung die elektrischeSpannung um in jeder Minute abnahm, so mufste mit Rück-sicht auf diesen Verlust die letzte Schwingungszeit von 15 Os-cillationen 57 Secunden betragen, welches von der Beobachtungnicht merklich abweicht.
Versuche mit der Drehwaage sind seit Coulomb nur sehrwenige angestellt, oder die Physiker haben sie nicht bekanntgemacht, entweder weil sie gleiche Resultate erhielten, als je-ner , oder bei der Schwierigkeit der Handhabung dieses Appa-rates den Erfinder desselben an Genauigkeit nicht zu übertreffenhofften. Pahhot 1 unter andern versichert das angegebene Ge-setz bei Versuchen mit der Drehwaage bestätigt gefunden zu ha-ben, zugleich aber konnte er nie die durch Coulomb erhaltene
1 G. LX. 22.