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Dritter Band. E.
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Elektr ometrie.

genaue Uebereinstimmung der einzelnen Beobachtungen mitdemselben erreichen, sondern die Fehler stiegen zuweilen bisauf des Ganzen. J. T. Mayer 1 wirft dem Apparate über-haupt Ungenauigkeit wegen der Zerstreuung der Elektricitätwährend der Versuche vor, welche indefs bei demselben wegender umgebenden Glaswände und des Gebundenseyns der Elek-tricität an Kugeln auf alle Fälle geringer seyn mufs , als bei denmeisten, wo nicht allen andern Elektrometern. UnverkennbareSchwierigkeiten liegen offenbar in der Schnelligkeit, womitdiese Versuche, wie alle elektrometrischen, angestellt werdenmüssen, und in der Anziehung, welche die Wände des Ge-häuses gegen die Kugel des Waagebalkens ausüben, und derenEinflufs nicht füglich anders als durch eine Erweiterung diesesGehäuses wo nicht aufgehoben doch bedeutend vermindert wer-den kann.

Insbesondere sind die Coulombschen Versuche zur Prüfungdes durch dieselben aufgefundenen Gesetzes wiederholt durchL. F. KÄmtz 2 . Die von ihm gebrauchte Waage bestand auseinem mit Gummi-Lack überzogenen Glasstabe an einem nürn-berger Goldhaardrahte aufgehangen, an dessen Enden kleineKugeln von Messing oder kleine Scheiben von Blattzinn befe-stigt waren. Aus einer sehr grofsen Reihe von Versuchen ergabsich als mittlerer Exponent des verkehrten Verhältnisses derAbstofsungen zu den Entfernungen = 1,237- Dafs dieses Ge-setz aus denVersuchen eines genau experimentirenden, und dieerhaltenen Gröfsen richtig berechnenden, Physikers wirklich ge-funden sey, leidet wohl keinen Zweifel, allein zugleich wäreauch auf keine Weise begreiflich, mit welcher Theorie derVerbreitung der elektrischen Materie über die leitenden Körperdasselbe verträglich seyn sollte. Inzwischen weils ich ans Pri-vatmittheilungen, dafs die gebrauchte Drehwaage, deren Dimen-sionen nicht näher angegeben sind, nur klein war. So wie aberdieses Instrument überhaupt blofs dann zuverlässige Resultategewährt, wenn der Waagebalken und der tragende Draht hin-länglich lang sind, so ist auch insbesondere in dem Falle, wenndieses nicht statt findet, der Einflufs der Wände so bedeutend,dafs Beobachtungsfehler auch bei der gröfsten Vorsicht unver-

1 Corament. Soc. Reg. Gott. Rec. T. V. Gott . 1823. p, 95.

2 Diss. de legg. Repuls. el. matli. p. 5 ff.