durch lothrechte Pendel.
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Darf es als ausgemacht angesehen werden, dafs sich die elektri-schen Repulsionen umgekehrt verhalten wie die Quadrate derEntfernungen , so hat man einfach
E : E' = Sin. 3 iq> : Sin. 3 itp.
Nimmt man hierbei eine gegebene Stärke der elektrischen Repul-sion und den ihr zugehörigen Sinus des halben Abstofsungswin-kels als Einheit an, so ist
E' = Sin. 3 4- cp'
G. G. Schmidt 1 giebt ein bequemes Mittel an, die Elektrometerhiernach zu graduiren. Es sey die Chorde ae diese Einheit.Indem sich nun die Sinus der halben Bogen verhalten wie dieChorden der doppelten Bogen, so ist E' = chord. 3 <p. Mantrage also das Doppelte, Dreifache, Vierfache u. s. w. derChorde ad von a aus auf den Bogen adb, und schreibe dabeidie Cubikzahlen von 1 ; 2; 3; 4 u. s. w., so zeigen diese Gradedie Gröfse der elektrischen Repulsion an. Soll endlich dieStärke der elektrischen Abstofsung durch das Gewicht ausge-drückt werden, so ist
, p. chord. 3 <p
E =-*
a c
Man darf also nur das Gewicht der Kugel durch die Länge desHalbmessers des Pendels = ca in solchen Theilen ausgedriickt>wozu die Chorde a e die Einheit giebt, dividiren, und den Quo-tienten mit den eben genannten Graden des Elektrometers mul-tipliciren.
Die zweite Classe von Elektrometern dieser Art ist dieje-nige, bei denen beide Kugeln an isolirenden Fäden herabhän-gen. Alles was oben rücksichtlich der Kugeln, der isolirendenFäden u. s. w. gesagt ist, gilt aus leicht begreiflichen Gründenauch von dieser Classe, und eben so führt die Berechnung derArt ihrer Wirkung auf die nämlichen Resultate. Es seyen zu fjgdiesem Ende die Kugeln an den Fäden in a und b aufgehangen, 157.so werden sie sich einander abstofsend stets ein gleichschenkli-ches Dreieck mit dem Winkel acb = g> bilden. Die Abstofsunggeschieht auch hier in der Richtung der Chorde a b, und es ist
also die Kraft der elektrischen Abstofsung = —=—. Berücksich-
a b*
tigt man, dafs auch hierbei die Abstofsung im Verhältnifs von
1 Handbuch der Naturlehre. Giefseu 1813. V. S. 427.