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Elektrophor.
11. Der Erfolg von dem unter dieser Nummer angegebenen
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Versuche erklärt sich schon hinlänglich nach dem Principe derIdentität, da in demselben die Verhältnisse wieder hergestelltwerden, unter welchen sich nach No. 2 keine weitere Spur vonfreier E. im Deckel mehr zeigte.
So verwickelt diese Theorie dem ersten Anblicke nachauch erscheinen mag, so ist sie doch höchst einfach, und erfor-dert nur darum viele Worte, weil so mancherlei Phänomenedaraus zu erklären sind. Alles beruht auf dem einfachen Ge-setze der el. Wirkungskreise, welchem gemäfs mit Abänderungder Umstände und Bedingungen die Erscheinungen sich ebenso mannigfaltig modificiren müssen. Leicht läfst sich, wie schonoben bemerkt ist, diese Erklärung auch in die Sprache desFranklin’schen Systems übersetzen, wobei statt der doppeltenThätigkeit beider Elektricitäten nur die eine der positiven inBetracht zu ziehen ist, übrigens alle Bestimmungen, die sichauf den Einflufs der Entfernung, der Quantität der E. und desUnterschiedes zwischen Leitern und Nichtleitern beziehen, aufganz gleiche Weise ihre Anwendung finden. — Treffend be-merkt Gehler 1 , dafs man sich nicht leicht werde vorstellenkönnen, wie ein Mangel, den man diesem Systeme gemäls indem durch Reiben negativ ei. gewordenen Harzkuchen voraus-setzen mufs, diejenige Thätigkeit hervorbringen könne, diegleichsam augenscheinlich von dem Harzkuchen ausgeht, vonwelchem man im Dunkeln beim Reiben selbst das el. Licht inBüscheln ausströmen sieht.
De Luc hat gleichfalls die Erscheinungen des Elektrophorsaus seiner oben in ihren ersten Grundzügen abgehandelten Theo-rie der E. zu erklären versucht 2 . Er betrachtet dieselben un-ter der Bedingung, dafs der Elektrophor durch seine Basis mitdem Erdboden in Verbindung sey. Durch das Reiben verliert,ihm zufolge, die obere Fläche des Harzkuchens etwas von ih-rem el. Fluidum, der sogenannten el. Materie im engem Sinne,indefs die entgegengesetzte Fläche es gewinnt. Eine geriebenePlarzfläche soll dieses el. Fluidum verlieren, weil der reibendeKörper sich leichter des durch Reiben in Bewegung gesetztenFluidums bemächtigt, und weil sogleich der kleine Ueberschufs,
1 Worterb. I. 8S0.
2 Neue Ideen über die Meteorologie I. 255.