Band 
Dritter Band. E.
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Theorie.

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den er -empfangt, durch die Hand dessen, der den Versuch an-stellt, in den Boden strömt. Durch diesen Verlust an el. Flui-dum verliert die jjeriebene Fläche ihr fortleitendes Fluidum, unddie entgegengesetzte Fläche theilt ihr davon sogleich mit. Aberalsdann widersteht das el. F’luidum dieser letztem nicht mehrso stark, und sie erhält daher eine kleine Menge , die sich hierVerdichter, d. h. sie wird positiv. Die Grenze dieser entgegen-gesetzten Veränderungen findet sich in dem Widerstande dergeriebenen Fläche, mehr als eine gewisse Menge fortleitendesFluidum dem reibenden Körper abzutreten, und ihre Dauerrührt daher, dafs selbst dann, wenn das Reiben aufhört, dieseFläche nur sehr schwer das verlorene Fluidum wieder annimmt.Denn das el. Fluidum, welches sich auf der entgegengesetztenSeite angehäuft hat, theilt mit jener (der obern Seite) sein fort-leitendes Fluidum, und verschallt also dem el. Fluidum, dasihr noch übrig ist, eine Vermehrung der ausdehnenden Kraft,welcher Umstand nicht nur dazu beitrug, dafs sie von solchemverlor, sondern auch hinwiederum vermittelt, dafs der leitendeKörper welcher in Verbindung mit der andern Fläche (der Ba-sis) ist, ihr nicht das el. Fluidum, was sie erlangt hat, raube.So wird also selbst die Ursache dieser entgegengesetzten Modi-licationen zweier Oberflächen einer nicht leitenden Platte dieUrsache ihrer Dauer, obgleich diese Oberflächen in Verbindungmit leitenden Körpern sind. Man sieht also, warum die nichtleitende Schicht eines Elektrophors so dünn als möglich sevninul's, und warum selbst, wenn sie eine gewisse Dicke hat, dasReiben ihrer offenen Oberfläche fast keine Wirkung hervor-bringt. Denn da die erste kleine Wirkung, die man hervor-gebracht hat, sich nicht auf der entgegengesetzten Oberflächewegen ihres Abstandes verspüren läfst, so folgt keine andere,und sie selbst wird bald durch die Berührung leitender Körperzerstört. Es folgt daraus, dafs je dünner die nicht leitendeSchicht ist, wenn sie nur stetig ist (ohne Sprünge, Risse) de-sto mehr erlangt und erhält der Elektrophor seine Kraft, denndie Folge davon ist, dafs die beiden Oberflächen stärker ihreentgegengesetzten Zustände erlangen und sich wechselseitig indemselben Verhältnisse helfen, sie zu erhalten.

DeLüc entwickelt ferner seine Theorie an dem Apparateeiner Ladungsscheibe, deren Belege an isolirenden Füfsen be-festigt sind, und von derselben abgezogen werden können, oder