Band 
Dritter Band. E.
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T h c o r i e,

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hei ihrer Erregung sogleich wieder durch die Gegenwirkung deruntern Flache gebunden und latent wird, und dafs damit dieWirksamkeit des Elektrophors etwas gesteigert werden kann,wenn man dann diesen gebunden gewesenen Tlieil dadurchwieder in Thätigkeit setzt, dafs man zwischen der Basis unddem Deckel eine leitende Verbindung macht, soll nicht geleug-net werden, und ergiebt sich hinlänglich aus dem früher Ge-sagten.

Was nun noch die Erklärung der merkwürdigen Thatsachen

© ©

betrifft, dafs eine Ladungsplatte mit von derselben abtrennbaren

Belegen nach voransegamrener Ladung durch die Entladung ohne

weiteres einen Elektrophor in voller Wirksamkeit darstellt, und

selbst von gröfserer Wirksamkeit, als wenn man die Glasplatte

nach Art eines Harzkuchens behandelt, so ergiebt sich dieselbe

leicht daraus, dafs bei jeder Ladungsllasche oder Ladungsplatte

nach der ersten Entladung stets ein Rückstand von Ladung sich

erhält, der sich nur allmälig durch die Belege verliert. Dieser

Rückstand von Ladung hängt vorzüglich von einem Antheile von© © ©

E. ab, der bei zunehmender Ladung gleichsam in das Innere desGlases hineingedrängt worden ist. Da die Belege, insbesonderediejenigen, die von der Glasfläche trennbar sind, kein eigentlichesContinuum mit dieser bilden, so ist theils die dünne Luft-schicht zwischen beiden, theils auch die ebene Oberfläche mitwelcher die Belege und das Glas einander gegenüberstehen, undwohl auch die Adhäsion der E. an die Isolatoren ein liinlängli-dies Hinderuifs für den Uebergang dieses Rückstandes an dieBelege, welcher dann nur durch Vertheilung wirkt. Es verstehtsich von selbst, dafs diejenige Seite des Glases, an welcher diepositive Ladung statt fand, sich positiv verhalten, und also in demihr zugehörigen Belege, welches gleichsam den Deckel eines Elek-trophors vorstellt, gerade die entgegengesetzten Erscheinungen, wieder negative Harzkuchen hervorbringen wird, während die ab-gekehrte negative Seite umgekehrt alle Erscheinungen eines ge-wöhnlichen Elektrophors zeigen mufs.

Nach den bisherigen Erörterungen wird es ganz überflüssigseyn, mehrere Verhandlungen und Streitigkeiten, das Wesendes Elektrophors betrelfend, die in den achtziger Jahren vor-züglich zwischen einigen französischen Physikern statt gefundenhaben, näher zu erwähnen. Ich meine insbesondere die Strei-tigkeiten zwischen Auuekt, Professor der Physik zu Autun , und