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Elektrophor.
dem AbbeEMPAisr 1 . Ersterer bekämpfte nämlich vorzüglich dielngenhoufsische Erklärung der Erscheinungen des Elektrophorsnach den Principien des Franklin’schen Systems, und insbeson-dere die Zurückführung dieser Erscheinungen auf die Theorie derLeidner Flasche, deren Bestimmungen und Verhältnisse Inbes’-houss im Elektrophor durchgängig nachzuweisen suchte, dage-gen suchte der Abbe EsirAiN diese Theorie gegen Aubert’sEinwürfe zu rechtfertigen, und tlieilte bei dieser Gelegenheit ei-nen Ahrifs der Theorie Winklek’s mit, die im Wesentlichenmit der Ingenhoufsischen übereinstimmt.i Darin hatte allerdingsAxjbert in gewisser Hinsicht Recht, dafs man den Elektrophorund eine Leidner Flasche in ihrem Verhalten nicht als ganz über-einstimmend betrachten könne. Als wesentliche Verschiedenheitführt er namentlich an, dafs eine durchbohrte oder zersprungeneGlastafel nicht geladen, wolil aber als Elektrophor gebrauchtwerden könne, dafs man ferner ein allzudickes Glas nicht laden,wohl aber durch Reiben mit Metall die Erscheinungen desElek-trophors daran hervorbringen könne. Gehler sucht zwar dieseEinwendungen durch die Bemerkung zu beseitigen, dafs es be-kannt sey, dafs die Scheiben sowohl durch Lficher und Sprünge,als auch durch allzu grofse Dicke zu Elektrophoren eben sowohlals zur Ladung untauglich werden, indefs bleibt der Unterschieddoch immer noch auffallend genug, dafs ein Harzkuchen undauch eine Glasscheibe mehrere durch die ganze Masse hindurch-gehende Sprünge haben kann, ohne dafs ihre elektrophorische Wirk-samkeit dadurch aufgehoben wird, während selbst auch nur der fein-ste Sprung, das kleinste Loch, eine Glasscheibe zur Ladung gänz-lich unfähig macht, und dafs die Dicke einer Scheibe in einemviel stärkeren Verhältnisse ihre Ladungsfähigkeit vermindert, alsdie Dicke des Ilarzkuchens seine Brauchbarkeit zum Elektrophore.Das Wahre in der Sache liegt aber darin, dafs ein Elektrophoreigentlich nur mit einer nach vorhergegangener Ladung entlade-nen, aber nicht mit einer in wirklicher Ladung begriffenen La-dungsscheibe vergleichbar ist, dafs der bei weitem gröfste Theilder E., welche an den Flächen einer geladenen Scheibe sich be-findet, durch Berührung der Belege derselben entzogen werdenkann, und also hierbei eine Mittheilung statt findet, während
1 Esprit des Jonrnawc. Fevr. 1788 und daraus im GothaisclienMagazin u. s. w. V. Bd. 3s St. S. 96 ff.