Band 
Dritter Band. E.
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Elek trophor.

ser Versuche aus. Mehrere Tage nach dieser Verbindung mitdem Elektricitätsträger äufserten die Körper ihre gesetzmäßigeEinwirkung auf Glocken oder andere bewegliche Körper. Diesedauerhafte Eigenschaft eines auf diese Art elektrificirten odermagnetisirten Trinkglases bemerkte Schaffer auch noch nach4 Tagen, ungeachtet daraus diese Tage über allerhand und oftgetrunken war. Noch mehr. Man nehme 12 Bücher, setze aufdas eine den Elektrophor für einen Augenblick, drücke danndieses für einen Augenblick auf das zweite, dieses auf das dritteu. s. f. Alle werden sich bis zum 12ten ihre Kraft und Eigen-schaft mitgetheilt haben, frei hängende Kugeln eben so, wiees der oidentlicheEleLtricitätsträger thut, in Bewegung zu setzen.Schaffer versuchte dieses mit jOO Büchern, und konnte nichtdie geringste Abnahme vom ersten bis zum hundertsten gewahrwerden. Oft schien die Wirkung vielmehr zuzunehmen. Jamit diesen Büchern konnte man eben so wieder ganze Jleihenvon Tellern, Gläsern u. s. w. elektrisiren.

Unter einer Anzahl von mehreren Personen waren stets nurwenige, bei denen die Bewegungen eben so erfolgten wie beiSchaffer, bei den meisten aber gar nicht. Indefs fand er, dafsdiejenigen , welche das Pendel in keine regelmälsige Bewegungzu versetzen vermochten, diese Eigenschaft erhielten, wenn sieihre Hände den elektrischen Ausströmungen einer geriebenenElektrisirmaschine aussetzten, doch war auch dieses Verfalirenbei einigen Personen ohne Erfolg. In einem bei dem Werkedes Dr. Schaffer abgedruckten Briefe geschrieben den 13. Jan.1777 zu München erzählt der Professor Xaver Eff , Mitgliedder baierschen Akademie der Wissenschaften „ er habe von derAkademie den Befehl erhalten, die Schaff er’schen Versuche nach-zumachen, aber alle mit den hängenden Glocken seyen seiner un-glücklichen Hand nicht gelungen, und dieses habe ihn um destomehr geschmerzt, da er sich dadurch aller Hoffnung beraubt ge-sehen, einige Versuche, den thierischen Magnetismus betreffend,anzustellen. Er sey nun ausdrücklich nach Regensburg gereiset,um die Wahrheit zu erfahren. Immer sey ihm anfangs derZweifel geblieben, dafs alle Wirkungen von einer unmerklichenBewegung herrührten, die dem Gestelle und den Glocken durchdie Hand gegeben werde. Endlich sey er, nachdem Dr. Schaf-fer viele Geduld bei ihm verschwendet, und nach seinem Be-lieben verändert habe, was er verlangte, vollkommen überzeugt