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Dritter Band. E.
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Fencfelbeobach tungen,

zu bringen. Die verunglückte Expedition gab in dieser Hin-sicht keine Ausbeute, und der Mangel einer frei thätigen See-macht nebst beschränkter Schifffahrt hinderte den guten Willender eifrigen französischen Gelehrten. Unterdcfs suchten Biot ,Aiiago,- Chaix, Mathieu und Bouvahd die Pendellängenan den Hauptorten in dem durch ganz Frankreich gemessenenMeridiane zu bestimmen, und setzten diese Operationen, na-mentlich Biot , durch England bis zur Insel Unst fort. Sie fin-gen 1807 damit in Formentera an. und das ganze weitläuftigeUnternehmen wurde erst 1817 beendigt, während welcher Zeitdie Beobachtungen oft unterbrochen wurden *. Die Jwnntnifsdieser Operationen und insbesondere das auffallend abweichendellesultat, welches die englische Gradmessung zur Bestimmungder Erdgestalt gegeben hatte, bewog die Engländer zu demWunsche , ihre übrigens mit so grofser Genauigkeit ausgeführ-ten geodätischen Messungen zu controliren. Davies Gilbertbrachte den Gegenstand iin Parlamente in Anregung, man wandtesich 1816 an den damaligen Prinz Regenten, und Captain Ka-ter erhielt den Auftrag zur Ausführung; Dieser bestimmte diePendellängen an den llauptorten der geödätischen Messung,zuvor aber die absolute Länge des Secundenpendels in London mit der gröfsten Schärfe, und führte insbesondere den Gebrauchder unveranherlichen Pendel allgemeiner ein, welche in Lon-don sämmtlich auf gleiche Weise verfertigt, mit dem von ihmgebrauchten verglichen, dann sorgfältig eingepackt und versandtwerden können, so dafs man hiernach ein sicheres Mittel be-sitzt, die gehörig corrigirten Pendelschwingungen an den entle-gensten Orten mit einander zu vergleichen, und dabei auf dereinen Seite weder Fehler in der Messung der Länge-des jedes-mal gebrauchten Pendels, noch auch solche zu fürchten hat, wel-che aus einer Beschädigung desselben hervorgehen könnten, in-dem sie nach der Zurücksendung abermals an dem ursprüngli-chen Ilauptbeobachtungsorte verglichen werden.

1 Die erste Reihe von Beobachtnngen zu Formentera, Figeac ,Bourdeaux, Clermont, Paris und Düukirchcn unter sich verglichen,und nach der unteu angegebenen Methode berechnet giebt die Ab-plattung zr ggy y nach Biot Astron, III. 169. Es scheint fast, als

hätte dieser Gelehrte später sich absichtlich bemühet, aus allen Beob-achtungen die durch La Place bestimmte Abplattung zu finden.

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