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Dritter Band. E.
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Erde.

Aufser «len Beobachtungen, welche Kater selbst mit sol-chen Pendeln anstellte, wurden daher noch einzelne in niederenBreiten gemacht, und noch wichtiger war es wohl, dals Capt.Sabine solche Fendel bei einer der neuesten Nordpolarexpedi-tionen mitnahm, um unter sehr hohen nördlichen Breiten dieLangen des Secundenpendels zu messen, und hieraus mitgröfse-rer Sicherheit die Abplattung der Erde zu finden. Inzwischenergab sich insbesondere aus den in England angestellten Beob-achtungen, wie nicht minder aus den oben erwähnten franzö-sischen und einer Vergleichung derselben sowohl unter sich alsauch lftit einander, dafs das Pendel auf eine unerwartet bedeu-tende Weise durch Localanziehungen aflicirt werde, und so-wohl die englischen als auch die französischen Gelehrten kamendahef in der UeberZetigung überein, dafs auf einen verhältnifs-mäfsisi so kleinen Theil des Meridians beschränkte Versuchedie Abplattung des Erdsphäroids nicht mit der erforderlichenSicherheit geben würden. Hieraus entstand bei beiden Natio-nen der Wunsch, diese Messungen auf noch entferntere Gegen-den anszudehnen. Die Franzosen lichteten dabei ihr Augen-merk hauptsächlich zugleich auf die Entscheidung der Frage,ob die beiden Hälften der Erdkugel, die südliche und die nörd-liche, eine Wesentlich verschiedene Gestalt hätten, wie manin Gemäfsheit der Capischen Gradmessung durch La Caii.t.eso lange angenommen hat, und es war daher eine Hauptaufgabeder Entdeckungsreisen von Freycinet und Dihw.RREY, diesenGegenstand durch Pendelversuche an mehreren Orten auf dersüdlichen Halbkugel mit Sicherheit auszumitteln. Directer zurErreichung des Vorliegenden Hauptzweckes führte die Expedi-tion , wozu sich die Engländer entschlossen. Es wurde nämlichder Capt. Sabine auf einem eigends hierzu ausgerüsteten Kriegs-schiffe im Jahre 1822 abgesandt, um unter dem Aequator undin der Nähe desselben die Länge des einfachen Secundenpen-dels zu messen, und als er sich bei diesen Operationen aber-mals von der beträchtlichen Localeinwirkung der Beobachtungs-orte überzeugte, woraus also die Nothwendigkeit hervorging,die hieraus entspringenden Fehler durch die Ausdehnung derMessungen über einen gröfseren Bogen unschädlicher zumachen,so bat er schon in Voraus um die Ausrüstung einer zweiten Ex-pedition nach dem hohen Norden, und fand daher bei seinerRückkunft alles dazu vorbereitet, um auf einem der Schitle,

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