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Dritter Band. E.
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Pendelbeobachtungen.

nigen Beobachtungen, welche auf kleinen Inseln von gleichergeognosti.scher Beschaffenheit gemacht waren, und hei Jena Mangel örtlicher Anziehung den längsten Bogen umfafsten, zuFormenlera und Unst , dienen ihm als Grundlage zur Bestim-mung von y, Bei den Beobachtungen wurde ein Centesimal-Pendel (welches 100000 Schwingungen in einem Tage voRen-det) gebraucht, und hierfür findet er die auf die Meereslläcbeund den leeren Raum reducirte Länge in Millimetern

x=739,704212 und y =3,965212.

Es ist dann ^ = 0,005360536

X

und indem er lt =

1

289,017

= 0,00346 annimmt, so ist

lc=0,00865, mithin ist

e =0,00865 — 0,005360536=0,003289464 —

'304

Man erwartet, dafs mit diesem Resultate die übrigen Verglichenseyn sollten, allein Biot tinterläfst dieses, und weil La I’i,ackaus der Vereinigung aller verschiedenen Bestimmungsmittel der

1

Abplattung diese = 0,00326 oder ——7 gefunden hat, Wel-

oUÖ) / D

ehern Wertlie sich der aus den beiden Pendelbeobachtungen be-rechnete allerdings sehr nähert, so substitnirt er diese Bestim-mung La Place’s in die Formel, und Vergleicht hiermit dieeesammten beobachteten Pendellärmen. Wird also dieser Werthvon e substituirt, so ist

0,00865 — - — 0,00326x

woraus y=x. 0,00539, also l = x (1 -f-0,00539 Sin. 2 tp) wird,

den Werth von x giebt dann die Beobachtung von Unst, undsonach ist in Millimetern

x = 739,687686; y=3,9683917,mithin 1 = 739,687686 + 3,9803917 Sin. 2 rp. Eine Zusammen-stellung der hiernach berechneten und der durch Beobachtunjr

O O

gefundenen Längen giebt folgende Uebersicht.

Espagne, en France, en Angleterre et en iScosse cet. redigd par M.M. Biot et Arago. Par. 1821. 4. p. 573.