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Erd e.
hungen , und erklärten allerdings die abweichenden und zumTheil der Natur der Sache offenbar widersprechenden Resultateder geodätischen Messungen, zugleich aber machten §ie das Be-dürfnifs stets fühlbarer, zur Bestimmung der Ellipticität Pendel-beobachtungen unter dem Aequator selbst oder in seiner Näheansestellt zu besitzen. Zu diesem Ende erhielten einige dort-bin reisende Physiker gleiche Pendel, als diejenigen, deren6ich Kater bedient hatte, Und die Vergleichung ihrer Messun-gen mit den eben genannten zeigte denn allerdings bald , dafsdie Abplattung grofser sey, als sie aus den letzteren allein ge-funden war. Ich übergehe sie vorerst, um zuvor einige andereReihen von correspondirenden Beobachtungen anzugeben.
e. Eine interessante Reihe vön Beobachtungen stellte Cap,Sabine an, als er zu diesem Zwecke und zur Untersuchungdes Erdmagnetismus den Cap. Parry auf dessen erster Entdec-kungsreise zur Auffindung einer nordwestpolaren Durchfahrt be-gleitete» Die Versuche in den hohen Breiten waren mühsam,schwierig, und wie es scheint, ihre Resultate unsicher, wenig-stens vermuthe ich dieses daher, weil Sabine dieselben in seinespätere Zusammenstellung nicht mit aufgenommen hat. Eigent-lich ungenau können sie inzwischen nicht seyn, und so dürfensie wegen der hohen Breiten der Beobachtungsorte auf allenFall als ein schätzbarer Beitrag angesehen werden. Die Resul-tate zeigt folgende Zusammenstellung 1 .
Beobachtung-
ö
Ort.
Breiten
Schwingungen
ö O
Längen
51° 31' 08",4
86497,400
39,13929
Brassa
60 09 42,0
86530,507
39,16929
Hare - Island
70 26 17,0
86562,639
39,19840
Melville
74 47 12,4
86572,134
39,20700
Die Vergleichung derselben unter einander nach der oben
O O
angegebenen Methode giebt folgende Resultate.
1 Phil.'Tr. 1821. II. p. 165. Vergl. J. d. Ph. XC1II, 149. Eiotbei G. LXIX. 352 , Con. des Tems. 1825. p. 265.