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Pendelbeobaclitungen.
Oerter. Verminderung *der Schwere.
Abplattung
0,0055006
1
314,3
0,0055082
1
314,2
Brassa u. Hare J.
0,0055139
1
313,6
0,0055258
1
312,6
d) Von grofser Wichtigkeit sind ferner diejenigen Pendel*messungen , welche die Französischen Gelehrten während detwissenschaftlichen Reise unter dem Commando des CapitainFheycivet anstellten K Sie bedienten sich hierbei dreier un-veränderlicher Pendel mit messingnen Stangen von Foiitiw, undeines vierten mit hölzerner Stange Von Bkeguet, fanden aberden Gang des letzteren zu wenig regelmäfsig, und haben daherdie Resultate jener zuerst fiir sich allein berechnet. Diese Pen-del Wurden auf einem aus drei Stützen von Gußeisen bestehen-dem Stative aufgehangen , welches auf einem Grunde ausMauerwerk aufgestellt, und zur Abhaltung des Luftzuges miteinem Glaskasten umgeben war. Um die Schwingungen zuzählen, Verglichen sie diese nicht mit einer Pendeluhr vermit-telst der Coincidenzen derbeiderseitigen Schwingungen 1 2 , 6on*dem mit einem astronomischen Secundenzähler, dessen Linsebeweglich war, so dafs derselbe gleichzeitig schwingend mitdem Pendel gemacht werden konnte, und dann wurde dieserSecundenzähler wieder durch zwei Beobachter mit den astrono-misch regulirten Chronometern verglichen. Der richtige Gangdes Secundenzählers kommt zwar bei der gewählten Beobachtungs-methode nicht in Betrachtung, ob aber ein vollständiger Isochro-nismus seiner Schwingungen und derer des gemessenen Pendelsbei sehr kleinen Schwingungsbogen des letzteren jederzeit erhal-ten wurde, dieses bleibt mindestens fraglich. Dazu ist es zwei-felhaft, ob ein frisch gemauertes, und also wankendes oderelastisches Fundament, selbst bei übergelegten gehauenen Stein-platten , dem Stative des Pendels für so feine Messungen eine
1 Yoyage antöur du Monde entrepria par Ordre du Roi etc. parM. Lolis de Frevciket etc. Obserrations du Pendule, Par. 182G. 4.
2 Yergl. Pendel.
Bd. III. Lii