908
Erd e.
Hieraus ergiebt sich die Länge des Secundenpendels unter demAequator oder x = 39)01393, die Zunahme der Schwere nachdem Pole hin, oder y = 0,'2068915, und die Abplattung oder
4 k — = 0,0086501 — 0,0053030 = 0,0033471 oder
2 x
Gäben wir diesen Messungen einen gleichen Werth
1
298,76
als den von Sauine berechneten , so würde aus jenen und die-
1
sen znsammengenommen i eine Abplattung = 2yj 24 ^°*S en 1
sollen sie aber nur einen halb so grolsen Werth erhalten als
jene, so würde eine Ellipticität = ^ herauskommen, nimmt
man endlich alle zuletzt erwähnten genaueren (unter d bis inaufgezählten) 45 Beobachtungen zusammen, giebt allen einengleichen Werth, und sucht aus ihnen das arithmetisohe Mittel,
1
so erhält man hiernach die Abplattung = r — - oder sehr
•*ÖO)Jv
1
nahe = 289' a ^ 6n so vle l> dals die durch
Saiunk und die durch die französischen Geometer in Frankreich an«estellten Versuche am genauesten übereinstimmende Resul-täte «eben, von welchem die zuletzterwähnten, mit Ivateh’sunveränderlichem Pendel angestellten , von Sabine aber nichtmit in Rechnung genommenen , Versuche' nur unbedeutend ab-weichen. Noch deutlicher geht dieses aus der folgenden Zu-sammenstellung hervor, worin die durch Messung gefundenenPendellängen mit denen verglichen sind, welche ans der For-mel x' = x -j- y Sin. 2 g> folgen , für x und y die von Sabinegefundenen Werthe genommen 1 .