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Pendelbeobachtungen.
flufs ist so bedeutend, daTs Sabine meint, es lasse sich ausden Pendelschwingungen die Beschaffenheit der oberen Erd-schichten an verschiedenen Orten bestimmen. Beides, sowohldie Gröfse solcher Örtlichen Einflüsse, als auch dafs dieselbenbei Sabixe’s Messungen ziemlich vollständig ausgeglichen sind,zeigt folgende Zusammenstellung:
Unterschied
Excefs
Statiöhett
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Geögnosfische Beschaffen-
ten u. ge-
fect der
heit des Bodens
messenen
Schwin-
Pendellän-
gungen
gen
Sh 'Thomas
+ 0,00506
+ 5,58
Basaltischer Felsen.
Maranham
— 0,00393
— 4,34
Angeschwemmter Boden.
Ascension
+ 0*00457
+ 5,04
Dichter vulcanischer Felsen.
—0,00012
— 0,12
Schnell verwitternder Granit.
Trinidad
— 0,00374
— 4,12
Angeschwemmter Boden.
Bahia
— 0,00164
— 1,80
Tiefes Erdreich auf Sand-stein.
Jamaica
+ 0,00025
+ 0,2S
Kalkfelsen.
Newyorh
+ 0,00001
0,00
100 F. tiefes Sandlager übetSerpentin.
— 0,00025
— 0,28
Kies nncl Kalk.
Drontheim
— 0,00282
— 3,10
Thonboden über Glimmer-schiefer.
—0,00047
— 0,52
Glimmerschiefer.
—0,00009
— 0,08
Sandstein.
+ 0,00318
+ 3,50
Quarzfelseil.
Man sieht, dafs sich die leichteren und schwerereh Lage-rungen so ziemlich ausgleichen, und wenn die letzteren etwamehr nach einer Seite hin fallen, so wäre dieses nach der süd-lichen, und ein hieraus entspringender Fehler müfste die Ab-plattung geringer geben, als sie wirklich ist. Auffallend ist da-bei blofs, dafs das tiefe Sandlager in Newyorh keinen negativenFehler gegeben hat, da dieses doch beim Sandsteine in Grön-land der Fall ist. Erklärlich würde dieses werden durch dieVoraussetzung, dafs der Sandstein kalkhaltig, der Sand dage-gen rein quarzig seyn mag. ln der gegebenen Uebersicht ste-hen übrigens die basaltischen, die vulcanischen und die Quarz-felsen dem aufgeschwemmten Erdreiche im stärksten Gegensätze