Dichtigkeit nach Cavendish.
963
aus dieser Lage in die auf die Mitte des Waagebalkens loth-rechte brachte, so muls die beobachtete Schwingungszeit ver-
( 2 d \ 2
1 — ) • 1 »
welches nahe gleich ist 1 — : 1. Ist dagegen die Schwin-
lou
gungszeit bestimmt worden, als die Bleimassen auf die Mittedes Waagebalkens lothrecht gerichtet waren, so ist gar keineVerbesserung nöthig.
b. Um für die Bewegung des Armes die erforderliche Ver-besserung zu finden, wenn die Bleimassen aus der dem Ge-häuse genäherten Lage in die mittlere gedrehet werden, oderumgekehrt, so beobachte man in der positiven oder negativenLage der Bleigewichte den Abstand des Armes vom 20stenTheilstriclie. Er betrage n Theile. Es ist aber (oben unter 6i. A.) gezeigt, dafs für die aus der veränderlichen Nähe derBleigewichte erforderliche Correction der Bogen2 A1B\ „ /, , 2n'
AB = z ( 1+ -Jiw) = z ( I + i)’‘ lso
2 n .
185 1St -
Alan
AB : Z — 1 -j- : 1 oder nahe = 1:1
185
findet daher aus dem beobachteten Bogen AB bei veränderlicherAnziehung den Bogen Z bei unveränderlicher Anziehung, in-dem man, wenn B näher als M nach der Bleimasse hinliegt,
von AB den ——sten Theil abzieht; wenn aber B weiter als Al
185 ’
von der Bleimasse entfernt liegt, so ist BAI, d. i. n negativ,2 n
und es mufs daher der --g-^-ste Theil zugesetzt werden. Dieses
giebt also die allgemeine Regel. Man beobachte in der positi-ven oder negativen Lage der Bleigewichte 1 den Abstand desArmes vom 20 slen Theilstriche , nenne, von hier an gerechnet,die Menge der Theilstriche n, und vermehre die beobachtete2 n
Bewegung um — stel des Ganzen, wenn der Abstand nach
lbo
der Seite der Bleimassen hinliegt , vermindere sie dagegen um
1 Es ist oben bei der Beschreibung des Apparates angegeben,
dafs Cavendish diejenige Seite die negative nannte, welche nach demAnfänge der Theilstriche hinliegt.
r PP 2