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Dritter Band. E.
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Temperatur im Innern.

wa 52 Meilen schon die Schmelzhitze des Eisens anzutreffenwäre. Dabei zeigen sich nirgends Spuren von Schwefelkiesenoder sonstigen chemisch auf einander einwirkenden Stoffen injenen Gebirgen 1 , und es war daher natürlich, dafs diese auf-fallenden Erscheinungen die Aufmerksamkeit der Physiker erre-gen mufsten.

Seitdem sind die Versuche dieser Art sehr vermehrt, undman hat die Sache selbst an den verschiedensten Olten bestätig

O

gefunden. Mehrere Beobachtungen werden noch jetzt an sehrverschiedenen Orten angestellt, und müssen die Sache selbstdemnächst mehr aufklären, jedoch ist es zugleich von unver-kennbarem Nutzen, das bereits Geschehene in einer Uebersichtzusammengestellt mit künftigen Erfahrungen vergleichen zukönnen.

Gensanüte 2 fand in den Minen von Giromagny bei Befortin den Vogesen in 110 Met. Tiefe 12°, 5 C. in 206 M. 13°,1 ;in 308 M. 19° und in 433 M. 22°,7- Thomas Lean 3 unter-suchte in gleicher Absicht die Minen von Cornwallis, und er-hielt zwei Reihen von Beobachtungen, wovon die erste mittenim Sommer, die zweite mitten im Winter angestellt wurde,welches wegen der abweichenden Resultate bemerkt werdenmufs, indem diese in grofsen Tiefen billig nicht statt findensollten.

1. Sommerbeob. 2. Winterbeob.

5,5 Met.

- 18°,5 C.

5 Met.

— 11°,1 C.

91 —

29,5

91 —

17,2

146 —

20,0

183 —

19,0

295 —

21,7

293 —

21,1

329 —

22,7

329 —

23,3

348 —

26,1

366 —

25,5

1 Dafs verwitternde Schwefelkiese die Temperatur erhöhen kön-nen , fand d’Aubuissoä in einer Mine bei Huelgoat in Bretagne ; wo-selbst oben 11° in 230 Meter Tiefe aber 19 °,7 herrschend, das Was-ser aber vitriolisch war. S. Journ. des Mines. XXI. Ann. Ch. et Ph.XIII. 184.

2 Ann. Chim. et Ph. XIII. 184.

3 J. de Ph. LXXXVII. 1. Diese und noch einige Beobachtungenin englischen Minen. S. Ana. de Ch. et Ph. XIII. 200.