Temperatur im Innern. 977
Tiefe inFathoms
Temp. desWassers
Temp. der
Luft
20
14°,4 C.
13,3
40
13,3; 15,6; 12,2
13,9; 15,6
60
15,6; 16,7; 14,4
16,1 ; 16,7; 15,6
80
17,8; 10,7
18,3; 17,8
100
18,3
18,9
110
17,8; 18,9
18,3; IS,9
120
19,0; 18,9
20,0
130
22,2; 23,3; 17,2
22,7; 23,3; 16,7
140
25,5; 21,1
25,5; 22,2; 27,1; 23,S
150
24,4; 26,7
22,2; 26,7
100
18,9
22,8
170
18,0; 25,0; 28,9
18,9; 24,4
180
22,2; 20,5; 30
23,3; 22,2; 31,0.
Die hier angebenenen verschiedenen und unregelmäßigWachsenden Temperaturen können das Vertrauen in die Genauig-keit der Beobachtungen nicht schwächen, vielmehr mufs mander Aufrichtigkeit des Referenten den gebührenden Beifall schen-ken. Das Wasser kann nämlich leicht entweder aus tieferenQuellen emporsteigen oder aus höheren herabsinken, und daheran dem nämlichen Orte eine sehr abweichende Wärme zeigen,und eben dieses kann bei der Luft der Fall seyn. AbstrahirtInan aber von der größeren Wärme der Luft, welche allerdingsdurch die angegebenen Ursachen herbeigeführt seyn kann, soist doch nicht abzusehen, woher das Wasser eine höhere Tem-peratur, als die der Quellen oder nahe die mittlere des Ortes ist,erhalten haben sollte, und die beobachteten 20 bis 30 Gradewürden also ganz unerklärlich bleiben, wenn keine chemischeZersetzungen sie herbeigeführt hätten , welche aber nirgend be-stimmt nachgewiesen sind. Fox legt daher einen vorzüglichenWerth auf die beobachteten Temperaturen der vereinigten Gru-ben-Wasser. Diese fand er in 100 bis 110 Fathoms = 18°,3C.;in 110 bis 120 Fathoms = 19°,2 und in 150 bis 100 Fathom9= 23°,0. Indefs setzt Motle diesen Beobachtungen andereVon ihm selbst gemachte entgegen , wonäcli die Temperatur inbearbeiteten Gruben nach den Wassern gemessen höher war alsin unbearbeiteten, indem in den letzteren die mittlere Wärmeder Oberfläche in allen Tiefen gleich gefunden wurde 1 , und
1 Ana. of Phil. 1823. Jan. p. 43«
III. Bd. Qqq