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Erde.
gemachten Beobachtungen könnte leicht noch vermehrt werden,wenn dieses erforderlich wäre.
Werden diese und andere ähnliche, der Kürze wegenübergangene Beobachtungen einer vorurtheilsfreien Prüfung un-terworfen , so beweisen sie keineswegs directe, eine bedeutendhöhere oder war eine der Schmelzhitze des Eisens nahe kommende
O
Wärme des eigentlichen Erdkernes, denn sie bleiben zu sehrin der äußeren Oberfläche, als dafs sie zu einem solchen Schlüsseberechtigen sollten. Rücksichtlich der eigentlichen Hauptfrage,nämlich über die Wärme des Erdkernes bleiben wir fortwährendim Gebiete der wahrscheinlichen Vermuthungen oder gänzlicherUngewifsheit. Was sie aber bestimmt beweisen, ist dennochdeswegen nichts weniger als unwichtig, denn es geht aus ihnenklar hervor, dafs die Erdrinde in einer Tiefe, welche in Ge-mäfsheit der zunächst (unter B) folgenden Untersuchungen demEinflüsse der äufseren Erwärmungen nicht mehr ausgesetzt ist,eine höhere Temperatur hat, als die äulsere Kruste selbst.Dieser Satz wird aufserdem noch durch einige unwidersprech-liche Thatsachen mindestens im hohen Grade Wahrscheinlich.Hierhin könnte man die vulcanischen Thätigkeiten rechnen,allein es ist streitig, woher diese ihren Ursprung haben, indemdie dabei herrschende grofse Hitze unter der oberen Erdrindeauch durch locale Zersetzungen entstehen kann. Etwas be-weisender sind die heifsen Quellen, denn obgleich das Wasserderselben vielleicht über vulcanischen Herden erwärmt wird, ei-nige Geologen auch geneigt sind, die Wärme derselben demunmittelbaren Einflüsse chemischer Zersetzungen beizumessen(welche Hypothese jedoch gar vieles .wider sich hat) , so be-weisen sie doch eine im Innern der Urgebirge existirend^, seitJahrtausenden unerschöpfliche Wärmequelle h Auch die ge-meinen Quellen tieferen Ursprunges sind mindestens in nördli-cheren Gegenden etwas wärmer als die mittlere Temperatur derOerter, wo sie entspringen. Inzwischen beruhet dieses Argu-ment auf nicht völlig sicheren Thatsachen, und würde für sieltallein keine bedeutende Beweiskraft haben. Weit mehr ist die-ses der Fall bei demjenigen, welches auf der Erfahrung beruhet,dafs das Eis der Gletscher von unten her allmälig verzehrt wird.
1 Vergl. Quellen, Temperatur derselben.