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Erde.
Temperaturen
berechn.
Diff.
Cumana
10° 27'
27°,7
26°, 1
— 1,6
JS'eapel
40 50
17,4
15 ,4
— 2,0
Rom
41 53
15,7
15 ,0
— 0,7
Toulouse
43 36
14,5
14 ,7
+ 0,02
Bourdeaux
44 50
13,6
13 ,6
+ 0,0
48 50
11,0
11 ,7
+ 0,7
52 30
10 ,3
10 ,5
+ 0,2
Coppenhagen
55 41
7,7
8 ,6
+ 0,9
Slocl/io'm
59 20
5,7
7,0
+ 1,3
JVord- Cap.
71 30
0,1
2 ,7
+ 2,6
Die anfangs blofs negativen, nachher blofs positiven Dif-ferenzen zeigen genugsam, dafs die Formel den Beobachtungennicht Genüge leistet, jedoch liefst sich für diese leicht eine lin-den , da die Differenzen regelmäfsig wachsen, wenn man hof-fen könnte, hierdurch auch für die mittleren Temperaturen unteranderen Meridianen eine geeignete Formel zu erhalten. AMserdem aber giebt die Formel die mittlere Temperatur unter demPole = 0, Welches auf allen Fall viel zu hoch ist. Das Ein-zige , was seih also nach D’Aubuisson aus diesen Untersu-chungen folgern läfst, ist, dafs für niedere und mittlere Breitennicht weit über dem Meeresspiegel auf dem Lande und nahegenau auch über der Oberfläche des Meeres die mittlere Wärme derOerterin genähertem Werthe durch die Formel T'.=27* Cos. 2 lat.ausgedrückt wird, wonach also vom 30sten bis 60sten Gradeder Breite unter den angegebenen Bedingungen die mittlereWarme derOerter für jeden Grad der Breite Um 0,5 C. abnimmt.Hierbei ist indefs blofs von der mittleren ganz jährlichen Tem-peratur die Rede, nicht aber von den Extremen, indem in die-ser Hinsicht das Meer z. B. sich ganz anders verhält, als dasfeste Land. Die Angabe stimmt übrigens sehr nahe mit derje-nigen überein, welche Hamilton 1 aus seinen Beobachtungenin tiefen Kellern, desgleichen der Brunnen und Quellen für Ir-land folgert, wonach sich die mittlere Temperatur für jedenBreitengrad um 1° F. ändern soll. Dafs beide Bestimmungennicht allgemein seyn können, ergiebtTsich von selbst.
3. Es ist seit langer Zeit bekannt, dafs die nördlicheHalbkugel, wenigstens dafs die Meere derselben, ungleichwärmer sind, als die der südlichen Halbkugel, Vor allen Din-
1 Bibi. Brit. Vllf. 336.