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Erde.
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180.Man wiifste nämlich schon lange, dafs nicht alle Oerter unter
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gleichen Parallelen eine gleiche Temperatur haben, v. Humboldtaber hat dargethan, dafs nach Abzug des Einflusses der stärkeren
Erhebung über den Spiegel des Meeres die mittlere Temperaturder verschiedenen Gegenden so ist, als ob sie unter niederen
Breiten lägen, und wehn man hiernach die Parallelen auf einesolche Weise krümmt, dafs sie durch die Oerter von gleichermittlerer Wärme gehen, so erhält man die genannten Linien.Indem aber die Zeichnung an sich deutlich ist, die wahrschein-
lichen Ursachen dieser Abweichungen aber schon angegeben
sind, so bedarf die Sache keiner weiteren Erläuterung. Im All-gemeinen folgt zugleich, dafs die Temperaturverminderung für«deiche wachsende Breitenunterschiede im alten Continente ge-ringer ist, als im neuen. Man kann nach v. Humboldt hier-über folgende Wertlie als der Wahrheit sehr nahe kommendannehmen.
Abnahme der Temp.altes Continent neues Continent
Grade der Breite
0° bis 20*20 — 3030 — 4040 — 5050 — 60
. 2 °
. 6. 7. 9. 7,9
. 2 ° «
. 4 .
. 4 .
. 7 •
. /
. 5,7 .
Aus denjenigen Thatsachen, auf welche v. HumBOldtdie Construction seiner isothermischen Linien gegründet hat, Undaus einigen anderen glaubhaften Angaben ist die folgende Zusam-menstellung der mittleren Temperaturen einiger der bekannte-sten Oerter hervorgegangen , bei deren Bestimmung jedoch derEinflufs anderweitiger Bedingungen, als der Höhe über derMeeresfläche u. s. w. zu berücksichtigen ist, wenn man ihremittlere Temperatur mit ihrer geographischen Lage vergleicht.
1 Mäm. de la Soc. d’Arcueil, T. III, Vergl. Ann. Ch. et Ph. T. V.