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England. Jakob II. und Wilhelm III.
erbitten gewagt hatte. Dieses Versprechen bestand darin, daß diePrinzessin, wenn sie jemals Königin von England würde, die volleRegierungsgewalt an ihren Gemahl abtreten und sich bemühen wolle,daß das Königthum ihm gesetzlich zugesichert werde. Von diesemAugenblicke an leitete Burnet alle Schritte Wilhelm's und seinerGemahlin, deren geheimster Secretär er war, ohne jedoch alssolcher zu erscheinen.
Gerade als auf solche Weise Jakob's Entfernung von derRegierung und die Übertragung derselben an den Prinzen Wilhelmvorbereitet wurde, faßte Jakob den Entschluß, seinen Schwieger-sohn für seine Plane zu gebrauchen. Er ließ zuerst durch seinenFreund, den schlauen und schleichenden Quäker William Penn,den er nach Holland schickte, den Prinzen Wilhelm bearbeiten, damitderselbe in dem angeblichen Interesse der Freiheit und-Duldung dieAufhebung der Test-Acte billige. Wilhelm war jedoch ebenfallsfromm und also auch schlau, nur auf andere Weise wie der Quäker.Er ließ sich daher auf nichts ein. Hierauf machte Jakob vermittelstdes Jrländers White, den man Marquis von Albevillenannte, einen zweiten Versuch. White kam als englischer Gesandterin den Haag, angeblich um seinen König wegen der von ihm ge-machten See-Rüstungen zu entschuldigen, in Wirklichkeit aber umdessen Verfahren in England zu rechtfertigen. Der Prinz selbsthielt sich auch dann noch im Hintergründe, brachte aber die General-staaten dahin, daß sie seinen eifrigsten Anhänger Dykveld alsaußerordentlichen Gesandten nach London schickten. Dieser erhieltden geheimen Auftrag, nach Burnet's Anweisung das Volk unddie Aristokratie für Wilhelm bearbeiten zu lassen, welcher wederfreundlich, noch mild und gewinnend war. Dykveld vollzog seinenAuftrag meisterhaft. Er brachte hie und da Versammlungen desAdels zu Stande, und schloß Verträge ab, in denen er schondeutlich aussprach, daß Jakob noch bei seinen Lebzeiten dem PrinzenPlatz machen müsse, während bisher nur von dem, was nach desKönigs Tode geschehen solle', die Rede gewesen war. Er brachtees bald dahin, daß bei seiner Abberufung schon eine ansehnlichePartei vorhanden war, welche durch seinen Nachfolger, Zuylen-stein, mit Wilhelm als ihrem künftigen Herrn correspondirte.Dykveld wurde nach Holland zurückgerufen, weil er allein der