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Frankreich und Napoleon Ende 1813.
die Hälfte derselben aus den Dienstpflichtigen von 1815, die übrigenaber aus allen denen bestehen, welche seit 1803 nicht ausgehobenworden waren. Am 15. November wurde- noch eine zweite Aus-hebung von nicht weniger als dreimalhunderttausend Mann verord-net. In demselben Monat November richtete Napoleon an denSenat das Begehren, mehrere drückende Abgaben, welche aus allenKlassen des Volkes lasteten, bedeutend zu erhöhen. Diese hartenForderungen wurden gemacht, ohne dabei auf den noch übrig ge-lassenen Schatten einer Volksvertretung die mindeste Rücksicht zunehmen; und doch hatte Napoleon den gesetzgebenden Körper bereitsvon Deutschland aus einberufen. Ja, er stieß damals sogar, umden Zusammentritt der Wahl-Collegien zu vermeiden und den gesetz-gebenden Körper ganz in seiner Hand zu haben, mit despotischerWillkür zwei gesetzliche Vorschriften um. Er ließ nämlich erstensdurch den Senat verordnen, daß alle die Deputirten, welche demGesetze gemäß durch neu gewählte hätten ersetzt werden müssen, Mit-glieder der Versammlung bleiben sollten. Zweitens ernannte er,anstatt sich demselben Gesetze gemäß drei Kandidaten für die Präst-dentur vorschlagen zu lassen, willkürlich einen seiner Hof-Sophisten,den Herzog von Massa und Carrara (Regnier), zum Prä-sidenten des gesetzgebenden Körpers. Auch mußte, als dieser am19. December eröffnet wurde, der ganze Senat und der ganzeStaatsrath der Sitzung beiwohnen, damit die Volks-Repräsentantengeblendet und eingeschüchtert würden. Napoleon täuschte sich jedochsehr in seiner Erwartung. Die Versammlung empfing den ihr auf-gedrungenen Präsidenten mit lautem Murren, und ernannte einenFeind des herrschenden Systems, Lains, zum Vice-Präsidenten, so-wie einen ebenso gesinnten Mann zum Secretär.
Nachher machte der Kaiser ein neues Versehen. Er ließ, alsder Gesetzgebung die Aktenstücke der Friedensverhandlungen übergebenwurden, ihr gerade das wichtigste vorenthalten, obgleich sein MinisterCaulaincourt ihn beschworen hatte, ganz offen zu verfahren. Auchstrich er in dem Abdrucke der Rede, welche der Regierungs-Com-missär bei dieser Gelegenheit gehalten hatte, Alles weg, wodurch derWunsch nach Frieden allzu stark ausgesprochen ward. Der gesetz-gebende Körper wählte, als eine Commission zur Prüfung jenerActen bestellt wurde, zu Mitgliedern derselben nicht die vom Präsi-